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Duisburg: Hells Angels-Rocker festgenommen – nun kommen grauenhafte Details des früheren Mordes an Kai M. ans Licht

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Duisburg. Jetzt kommt Bewegung in dem großen Hells Angels-Mordfall von 2014, der bundesweit für Entsetzen sorgte!

Die Mordkommission Duisburg hat am Dienstagmorgen zwei Männer verhaftet, die im Verdacht stehen, an der Beseitigung des Leichnams des 2014 ermordeten Hells Angels-Mitglied Kai M.s beteiligt gewesen sein sollen. Die Details der Tat sind grausig.

Mit Unterstützung von Spezialeinheiten gelang des Beamten aus Duisburg einen 43-jährigen und einen 45-jährigen Mönchengladbacher in ihren Wohnungen festzunehmen. Beide Männer sollen ebenfalls Mitglieder der Hells Angels sein.

Duisburg: Fall des Ermordeten Kai M.s kam lange Rätsel auf – Eine Rückschau auf die grausigen Ereignisse

Was war damals geschehen? Am 4. Februar 2014 hatte ein Mann aus Bochum, der zum Angeln nach Duisburg an das Rheinufer von Mündelheim gefahren war, einen grausigen Fund gemacht. Am Nachmittag fiel im etwas auf, das er für einen toten, im Wasser treibenden Hund hielt. Mit Schrecken erkannte er jedoch, dass es sich einen menschlichen Arm handelte und rief die Polizei (Derwesten.de berichtete damals >>> Hier geht es zum Artikel). Später stellte sich heraus, dass das Gliedmaß zu einem 32-jährigen Mann namens Kai M. gehörte, einem Hells Angels-Mitglied aus Duisburg.

Im April 2014 wurde eine weitere schaurige Entdeckung gemacht: Der Torso Kai M.s wurde im Rheinpreußenhafen in Homberg entdeckt. Im Rhein-Herne-Kanal gelang es Tauchern im Jahr 2020 schließlich, den Schädel des toten Rockers zu bergen. Auch Speisfässer mit weiteren einbetonierten Körperteilen wurden entdeckt.

Duisburg: Hells Angels-Mitglieder sollen Kai M. ermordet und seine Leiche zerstückelt und verteilt haben

Die Mordkommission Duisburg hat nun zwei weitere Männer im Zusammenhang mit der Tat verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftbefehle wegen Strafvereitlung bezüglich gemeinschaftlichen Mordes gegen die beiden in Mönchengladbach festgenommen Männer beantragt. Die Polizei geht zudem davon aus, dass ein 36-Jährigen, der aktuell wegen einer anderen Straftat in der Justizvollzugsanstalt Willich einsitzt, im Zusammenhang mit der Tat steht. Auch gegen ihn liegt nun ein neuer Haftbefehl vor. Alle drei Tatverdächtigen sollen im Januar 2014 daran beteiligt gewesen sein, nach dem Mord an Kai M. die Tatwaffe und den Leichnam des Opfers beseitigt zu haben.

Wie es heißt, sollen die Männer Kai M. nach seiner Ermordung in einem Autoanhänger von Mönchengladbach nach Duisburg gebracht haben. Später wurde Teile des Leichnams in Duisburg am Ufer des Rheins, im Rheinpreußenhafen sowie im Rhein-Herne-Kanal gefunden.

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Mehreren Hells Angels-Mitgliedern werden wegen Mordes sowie der Zerstückelung und Entsorgung eines Leichnams belangt

Für die eigentliche Ermordung soll unter anderem der 33-jährige Ramin Y. verantwortlich sein, der sich ins Ausland abgesetzt hat. Ein Motiv für die Tat soll der Verdacht gewesen sein, Kai M. habe sich von den Hells Angels abweden und zu den verfeindeten Bandidos überlaufen wollen. Nach wie vor wird mit einem internationalem Haftbefehl nach Ramin Y. gefahndet.

Ein weiterer Mitbeschuldigter (42), ebenfalls Mitglied der Hells Angels, soll im Anschluss die Leiche zerstückelt haben und ebenfalls an der Entsorgung des Toten beteiligt gewesen sein. Letzter wurde bereits am 2. September festgenommen. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. (alp)