Duisburg

Asbest verzögert Sprengung: Weißer Riese in Duisburg-Hochheide fällt viel später

So sieht es in dem Weißen Riesen aus

Wir waren in dem Abrisshaus.

Wir waren in dem Abrisshaus.

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  • Der weiße Riese steht seit Jahren leer
  • Das Hochhaus sollte im September gesprengt werden
  • Doch jetzt kommt raus, dass der Termin verschoben werden muss

Duisburg. Die Weißen Riesen in Hochfeld kennt jeder Duisburger. Eines der weißen Hochhäuser wird auch als der größte Taubenschlag Europas bezeichnet.

Eigentlich sollte Hochhaus eins an der Friedrich-Ebert-Straße im September gesprengt werden. Die Vorbereitungen dafür laufen seit Monaten. Doch jetzt kommt raus, dass sich der Termin verschiebt!

Asbest im Putz

Grund dafür sind Asbestfunde im Putz des Gebäudes.

Bei einer Untersuchung im Weißen Riesen an der Ottostraße wurde aufgrund neuer Analysevorschriften durch ein spezielles Laborverfahren in geringen Konzentrationen asbesthaltige Fasern in Spachtelmassen an Wänden und Decken gefunden.

Aus diesem Anlass wurde das zur Sprengung anstehende ersten Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße erneut untersucht. Die Ergebnisse decken sich mit den Befunden des zweiten Gebäudes.

Das wird teuer

Im Gebäude müssen 93.000 Quadratmeter Fläche erneut saniert werden. Der Schutz der Anwohner steht an erster Stelle, eine Asbestwolke soll verhindert werden.

Was die Sanierung kostet, ist noch unklar. Bislang sollten 3,5 Millionen Euro Gesamtkosten für den Abriss anfallen, 80 Prozent davon gefördert vom Land.

Wann gesprengt wird, ist ebenfalls noch unklar. Die Stadt will den Riesen aber im nächsten Jahr fallen sehen.

Auf dem Weißen Riesen: So sieht Duisburg von oben aus

Wir waren auf dem Abrisshaus.
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