Anderthalb Jahre in Verzug: das Autobahnkreuz Duisburg-Süd

Seit nunmehr vier Jahren gibt es eine weitere Autobahn-Großbaustelle auf Duisburger Stadtgebiet: Es entsteht das neue Autobahnkreuz Duisburg-Süd mitsamt zugehöriger Verlängerung der Autobahn 524 von Rahm-West bis in Höhe Ungelsheim/Serm. Bis zum Sommer, so hieß es zuletzt beim Landesbetrieb Straßen NRW, soll zumindest das Autobahnkreuz selbst fertig sein. Ursprünglich sollte das schon Anfang 2013 geschafft sein.

Aber wie Bauleiter Roland Schmidt im Januar erklärte, sind unvorhergesehe Schwierigkeiten mit dem Untergrund die Ursache für die Verzögerung. Was nämlich noch fehlt, ist das nordwestliche „Ohr“ des Kreuzes, das die Verbindungen zwischen Duisburg und Krefeld sowie zwischen Kreuz Breitscheid und Düsseldorf herstellt. Man sei entgegen den angefertigten Bodengutachten doch auf einem nicht geeigneten Baugrund – etwa Bauschutt – gestoßen. Und der müsse im Umfang von rund 50 000 Tonnen oder 2000 Lkw-Fahrten entsorgt und ausgetauscht werden. Monate seien 2013 darüber vergangen, das Ausmaß dieses Austauschs gutachterlich abzuklären, ebenso die zusätzlichen Kosten von mehreren 100 000 Euro.

Derweil ist aber nicht Abtransport auf der Baustelle zu beobachten, sondern das Aufschütten der nördlichen Hälfte der künftigen Autobahn für die Fahrbahnen in Richtung Krefeld. Auch sie werden auf Dammhöhe gebracht, so wie die Gegenrichtung es bereits ist.

Eine Ende der Bauarbeiten ist auch damit nicht verbunden. Weiter geht es anschließend mit dem Ausbau in Richtung Serm.

 
 

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