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Hund in Dortmund leidet an offenem Tumor – Arzt sieht nur noch eine Lösung

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Foto: imago images / Westend61 (Symbolbild)

Dortmund. 

Tragischer Einsatz für die Tierschützer von „Arche90“ in Dortmund. Die Organisation ging ein Hinweis auf einen besonders verwahrlosten Hund ein. Es handelte sich um einen Airedale-Terrier, der bei einem älteren Paar in Dortmund lebte.

Als die Tierschützer bei dem Paar eintrafen, war der Hund in einem schrecklichen Zustand. Wie die Tierschützer berichten, stank das Tier, hatte fast nie gebadet und war ungekämmt und zottelig.

Hund mit offenem Tumor in Dortmund entdeckt

Außerdem entdeckten die Tierretter einen offenen Tumor am Hinterlauf des Hundes, der sich bereits in den Knochen fraß und sogar verweste. Auch der Hoden des Tieres war von einem wuchernden Krebs befallen, ebenso dessen Penis.

Die Besitzer wollten den schlechten Zustand des Tieres laut „Arche90“ aber nicht wahrhaben und meinten, dem Hund gehe es nicht schlecht. Allerdings stimmten sie zu, den mit 11 Jahren bereits recht alten Hund zu einem Tierarzt zu bringen.

Tierarzt kann Hund nur noch durch Einschläferung erlösen

Dort entdeckte der Arzt, dass der Zustand des Hundes noch schlimmer war, als angenommen. Das Tier litt nicht nur an metastasierendem Krebs, sondern auch an hohem Fieber und Herzproblemen. Es gab keine Hoffnung auf Rettung, weswegen der Arzt nur die Möglichkeit sah, dass Tier von dessen Leid zu erlösen und einzuschläfern.

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Doch der Tod des Hundes ist nicht das Ende der Geschichte. Neben dem Vierbeiner entdeckten die Tierschützer in der Wohnung des Paares auch zwei Kanarienvögel in extrem kleinen Käfigen sowie mehrere Aquarien in desolatem Zustand. Das Veterinäramt nimmt sich jetzt des Falls an. (fel)