Dortmund

Diesen Hund solltest du dir auf keinen Fall kaufen, wenn du in einer Mietwohnung wohnst

Für manche Hunde ist es kein Spaß in einer Wohnung zu leben. (Symbolbild)
Für manche Hunde ist es kein Spaß in einer Wohnung zu leben. (Symbolbild)
Foto: imago/ Photocase, Montage: DER WESTEN
  • Jetzt steht es fest: Du wirst einen Hund adoptieren
  • Allerdings bist du dir noch nicht sicher, welche Hunderasse es werden soll
  • Wir geben dir Tipps

Dortmund. Der Entschluss ist gefasst: Ein Hund soll einziehen. Die Frage ist nur, welcher am besten in die kleine Mietwohnung passt. Auch wenn du weißt, dass du einen Hund halten darfst und dein Vermieter damit keine Probleme hat, solltest du nicht einfach den erstbesten Vierbeiner adoptieren.

Zu allererst solltest du dir die Frage stellen, welcher Hund bei deinen Lebensumständen am besten geeignet ist.

Kleine Wohnung nicht grundsätzlich ein Problem

Es gibt keine Regel, die besagt, dass große Hunde nicht in einer kleinen Wohnung leben sollten. Dennoch: Sinnvoll ist das nicht immer. Zumal du dein Tier als Hundefreund schließlich nicht quälen willst.

Trotzdem brauchst du dich nicht prinzipiell einschränken. „Hunde mögen es, eng mit dem Menschen zusammen zu leben“, sagt Udo Kopernik, Pressesprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) gegenüber DER WESTEN.

Schwieriger sei am Ende doch eher die Lage der Wohnung. Hast du also eine Wohnung am Stadtrand, die auch noch im Erdgeschoss liegt und einen Garten hat, sei laut Kopernik generell mehr möglich, als wenn du im fünften Stock über der Disko in der Innenstadt wohnst.

Große Hunde können zur Belastung werden

Solltest du dich beispielsweise dazu entscheiden einen Irischen Wolfshund zu adoptieren, brauche dieser in der Wohnung selbst nicht all zu viel Platz. Doch genügend Auslauf sei ein Muss - außerdem könne es im Alter noch zu einigen Problemen kommen.

Große Hunde würden als Senioren häufiger Gelenkbeschwerden entwickeln und einen Hund, der über 50 Kilo schwer werden kann, komme alleine nicht mehr die Stufen hoch. „Ich würde es mir nicht zutrauen, so einen Hund mehrmals am Tag die Treppen rauf und runter zu tragen“, sagt Kopernik. Doch auch für andere Rassen sei solch eine Wohnsituation schwer.

Manche brauchen einen Garten

Andere große Hunde - wie Neufundländer oder Berner Sennenhunde - fühlen sich im fünften Stock eher unwohl.

Diese Rassen seien ursprünglich auf Höfen eingesetzt worden und lieben es, draußen zu sein. Laut Kopernik könntest du deinen Hund in der Wohnung allerdings eher selten sehen. „Es kann passieren, dass so ein Hund bei geöffneter Tür nur ab und an reinkommt, um nach dem Rechten zu sehen“, sagt Kopernik.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Die süßeste Polizistin Dortmunds: So bewährt sich Hündin Lou im Einsatz

Duisburger will bei Facebook einen Schäferhund verkaufen: Tierheim-Chef verrät, was beim Hundekauf im Netz wichtig ist

• Top-News des Tages:

Was dieser Hund aus Duisburg durchmachen musste, „reißt jedem Hundefreund das Herz raus!“

Darum solltest du mit deinem Hund wie mit einem Baby sprechen

-------------------------------------

Auch andere Hunde können zum Problem werden

Aber auch andere Hunde könnten in deiner Wohnung zum Problem werden. So solltest du dir gut überlegen, ob du beispielsweise einen Rottweiler oder einen Dobermann in deine Wohnung holst. Allerdings nicht, weil diese zu den sogenannten Listenhunden zählen.

Diese Vierbeiner wollen auf ihr Zuhause aufpassen und geben gerne Bescheid, wenn Besuch vor der Tür steht – auch bei den Nachbarn. „Auf Dauer könnte das zu Problemen im Haus führen“, sagt Kopernik.

Everybody's Darling besser geeignet

Du solltest deine Wohnung also vielleicht mit einem anderen Hund teilen. „In einer Mietwohnung empfiehlt sich dann doch eher Everybody's Darling, also ein Pudel zum Beispiel“, sagt Kopernik.

Die Hunde mit dem wuscheligen Fell sind noch dazu sehr individuell: Es gibt sogenannte Toy-Pudel, die gerade einmal eine Schulterhöhe von 24 Zentimetern haben, oder auch Großpudel, die bis zu 60 Zentimeter hoch werden können.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen