Dortmund: Stadt kündigt dramatische Maßnahme an – weil Bürger sich HIER nicht sicher fühlen

Landtag NRW: Hier werden die Entscheidungen getroffen

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In Düsseldorf liegt das politische Machtzentrum von Nordrhein-Westfalen. Doch seit wann ist das so und wie viele Politiker sitzen eigentlich im Landtag.

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Beschwerden über die Drogen- und Obdachlosenszene sind in Dortmund an der Tagesordnung.

Viele Menschen in Dortmund haben Angst, fühlen sich nicht sicher. Um das zu ändern, ergreift die Stadt jetzt eine Maßnahme – vorerst auf Probe.

Dortmund: Bürger fühlen sich HIER nicht mehr wohl

Der Stadtgarten ist Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Innenstadt – auf der einen Seite der U-Bahnhof, auf der anderen Seite die Fußgängerzone. Doch nicht jeder fühlt sich hier sicher.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • Wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • Hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • Nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • Der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • Weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Die Anlage im Herzen der Stadt ist als Treffpunkt der Drogen- und Obdachlosenszene bekannt. Die Verwaltung hat bereits einiges unternommen, um dem Unwohlsein vieler Dortmunder entgegenzuwirken.

So sei etwa eine neue Beleuchtung in Planung, wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten. Wild gewachsenes Grün wurde zurückgeschnitten – der Stadtgarten soll so licht- und sichtdurchlässiger sein. Auch der kommunale Ordnungsdienst (KOD) ist mit regulären Streifgängen und einer wöchentlichen mobilen Wache gemeinsam mit der Polizei verstärkt im Einsatz.

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Dortmund: Für mehr Sicherheit – Stadt kündigt Security auf Probe an

Doch all das reiche nicht, um den Bürgern ein besseres Sicherheitsgefühl zu geben, so Ordnungsdezernent Norbert Dahmen im Ausschuss für Bürgerdienste. Jetzt, wo die Temperaturen steigen, würden stattdessen noch mehr Beschwerden eingehen.

Ein Sicherheitsdienst, der zunächst probeweise bis Ende Juni beauftragt werden soll, soll eine mögliche Lösung für das Problem sein. Die Security soll an ausgewählten Tagen in der Woche von 19.00 bis 23.00 Uhr im Stadtgarten auf Streife gehen. Auch an Sonn- und Feiertagen soll der Sicherheitsdienst von 15.00 bis 21.00 Uhr im Einsatz sein, berichten die „Ruhr Nachrichten“.

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Dahmen hofft, so den Verkauf und Konsum von Drogen im Stadtgarten einzudämmen. Es handele sich jedoch um keine Dauermaßnahme. „Wir wollen Erfahrungen sammeln“, erklärt der Ordnungsdezernent.

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Die Ausschussmitglieder stimmten dem Testlauf fraktionsübergreifend zu. Es bleibt abzuwarten, ob die zusätzliche Maßnahme das Image des Stadtgartens verbessern wird. (jdo)