Dortmund: Achtung, Autofahrer! Wenn DIESE Polizisten euch stoppen wollen, drückt lieber aufs Gaspedal

In Dortmund treiben falsche Polizisten ihr Unwesen – in diesen Fällen solltest du auf gar keinen Fall anhalten. (Symbolfoto)
In Dortmund treiben falsche Polizisten ihr Unwesen – in diesen Fällen solltest du auf gar keinen Fall anhalten. (Symbolfoto)
Foto: imago stock&people

Besondere Warnung an Autofahrer in Dortmund!

In der Regel sollte man als Autofahrer anhalten, sobald einen die Polizei dazu auffordert und auch allen anderen Anweisungen Folge leisten. Die Polizei Dortmund fordert Autofahrer jetzt aber zum Gegenteil auf – und warnt vor einer neuen Betrugsmasche.

Dortmund: Warnung an Autofahrer – diese Polizisten lauern nachts auf der Autobahn

Die „falschen Polizisten“ sind aktuell vor allem auf Autobahnen in der Umgebung von Dortmund unterwegs. Die Täter halten die Betroffenen mit einer roten Kelle an, geben vor, einen Verstoß gegen die geltende Geschwindigkeit ahnden zu wollen. Die angebliche Geldstrafe kann der Autofahrer dann allerdings nur mit Bargeld zahlen, weil die Täter vorgeben, kein EC-Kartenlesegerät dabei zu haben.

Zu den ersten Betrugsfällen kam es in der Nacht zu Montag auf der A45 in Richtung Frankfurt, ein Mann wurde auf dem Rastplatz Rölveder Mühle mit Blaulicht angehalten. Er gab allerdings kein Geld heraus.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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In der gleichen Nacht hielt ein schwarzer BMW ein Fahrzeug auf der A45 in Richtung Dortmund in Höhe Lüdenscheid an – dem Fahrer wurde gesagt, er sei 65 km/h zu schnell gefahren, müsste deshalb eine Geldstrafe von 440 Euro zahlen. Er zahlte nur 80 Euro, bekam keine Quittung. Die angeblichen Polizisten fuhren danach wieder auf die A45 auf. Laut des angehaltenen Mannes trug der falsche Polizist ein Polizei-T-Shirt, hatte nach hinten gegelte Haare und weder Bart noch Brille.

In der Nacht zu Mittwoch schlugen die Betrüger dann erneut zu: Wieder hielt ein schwarzer BMW zwei Männer auf dem Standstreifen der A44 in Richtung Paderborn an. Der Vorwurf: 40 km/h zu schnell, 140 Euro Bußgeld in bar. Die Männer gaben an, kein Bargeld dabei zu haben, woraufhin die angeblichen Polizisten wieder fuhren.

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Dortmund: Das müssen Autofahrer beachten

Die Polizei warnt jetzt Autofahrer, gibt außerdem eine Beschreibung eines Verdächtigen heraus: Er ist männlich und schlank, schätzungsweise zwischen 20 und 30 Jahren alt, hat blonde, kurze Haare und trug eine FFP2-Maske sowie eine Jeans und ein dunkelblaues T-Shirt mit weißer Polizeiaufschrift auf dem Rücken.

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Was außerdem wichtig für Autofahrer ist: Die Polizei würde nur in begründeten Ausnahmefällen Bargeld verlangen, stellt zudem immer eine Quittung aus. Und: Die Polizei hält Fahrer niemals ausschließlich mit der roten Kelle an – so ist hinten im Heckfenster mindestens auch eine LED-Schrift mit den Worten „STOPP - Polizei - Bitte folgen!“ zu sehen. Zivile Beamte der Autobahnpolizei zeigen unmittelbar nach dem Anhalten sofort und unaufgefordert ihren Dienstausweis vor.

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Solltest du von den falschen Polizisten angehalten werden, solltest du dir auf jeden Fall das Kennzeichen des Wagens notieren. Wenn auch nur die geringsten Zweifel an dem Beamten bestehen, sollst du nach der Dienststelle fragen und die Aussage anschließend per Anruf bestätigen lassen. Das rät die Polizei Dortmund, die aktuell wegen Amtsanmaßung ermittelt. (kv)