Dortmund: Rechte Hooligans feiern in Großkreutz-Kneipe – jetzt meldet sich das Lokal zu Wort: „Bedauere ich zutiefst“

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Mega-Ärger für Kevin Großkreutz! In seiner Kneipe „Mit Schmackes“, die er in Dortmund gemeinsam mit Geschäftspartner Christopher Reinecke führt, feierten zuletzt rechtsextreme Hooligans. Jetzt hat sich das Lokal zu Wort gemeldet.

Seit einiger Zeit betreibt Großkreutz mit Christopher Reinecke die Kneipe „Mit Schmackes“ in Dortmund. Kürzlich feierten dort ausgerechnet die rechtsextremen Hooligans der „Northside“ ihr 20-Jähriges Bestehen. Ein Gruppenfoto, auf dem Christopher Reinecke zu sehen ist, sorgte für jede Menge Ärger.

Dortmund: Lokal meldet sich nach Skandal-Foto zu Wort

Jetzt hat sich der Geschäftspartner von Kevin Großkreutz auf dem Instagram-Account der Kneipe zu Wort gemeldet.

„Liebe Freunde und Gäste des ‚Schmackes‘, am 13. November 2021 gab es eine ‚Feier‘ in unseren Räumlichkeiten. Einige Medien haben im Anschluss darüber berichtet und dabei einen Eindruck erweckt, den ich so nicht stehen lassen kann“, beginnt er.

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Fakten über die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Dortmund: Großkreutz-Partner entschuldigt sich

„Fakt ist, dass ich falsch eingeschätzt habe, welche Folgen meine Entscheidung hatte, die Reservierung für diesen Abend anzunehmen und stattfinden zu lassen. Das bedauere ich zutiefst. Denn der durch die Berichterstattung entstandene Eindruck, das ‚Schmackes‘ sei ein Ort für politische Extreme, ist falsch. Das ‚Schmackes‘ steht weder für politische Extreme, noch für Intoleranz oder Rassismus. Das war so, das ist so und das bleibt so!“, schreibt Christopher Reinecke weiterhin.

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Dabei nimmt der Gastronom die volle Schuld auf sich, wie er betont: „Weder Kevin Großkreutz noch sonst jemanden aus dem ‚Schmackes‘-Team trifft hierfür eine Schuld.“ Zudem bittet er um Verzeihung und verspricht „noch genauer darauf zu achten, wer bei uns reserviert und wer nicht.“ (cf)