Dortmund

Schock-Aussage von Mithäftling des BVB-Bombers: Sergej W. wollte kein Geld, sondern möglichst viele Spieler töten!

Sergej W. wurde von einem Mithäftling schwer belastet.
Sergej W. wurde von einem Mithäftling schwer belastet.
Foto: dpa

Dortmund. Es sind Aussagen, die den Prozess gegen Sergej W. grundlegend verändern könnten.

Am Donnerstag sagte vor dem Dortmunder Landgericht ein Mithäftling des BVB-Bombers aus.

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Wie die Ruhr Nachrichten berichten, sagte Heinz P., dass für Sergej W. nicht Geld das Motiv war: „Er sagte mir, dass er möglichst viele Menschen töten wollte.“

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Auf seine Nachfrage hin habe W. weiter gesagt, dass sein Herz für den BVB schlage und nach dem Anschlag dem BVB aus Trauer und Mitleid alle Pokale der Saison zugesprochen werden sollten.

Sergej W. antwortet nur knapp

Sergej W. ließ die Aussage seines Mithäftlings kalt. Erst auf Nachfrage von Richter Windgätter äußerte sich der 29-Jährige. Er habe den Mann vielleicht mal gesehen. Gesprochen habe er aber nie mit ihm.

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Sein Verteidiger Carl Heydenreich stellte sie Glaubwürdigkeit des Zeugen deutlich infrage. So sitzt der Mann wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung im Gefängnis. War aber auch schon dreimal wegen Betruges verurteilt.

Antrag auf vorzeitige Haftentlassung

Weiter räumte der Zeuge ein, dass er kurz nach seiner Enthüllung im Fall um Sergej W. einen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt habe. (göt)

 
 

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