Bochum

Linken-Politiker fordert diese Neuerung für das Ruhrstadion in Bochum

Sven Ratajczak von der Linksfraktion in Bochum fordert für das Ruhrstadion ein Podium für Gästefanvorsinger. (Archivbild)
Sven Ratajczak von der Linksfraktion in Bochum fordert für das Ruhrstadion ein Podium für Gästefanvorsinger. (Archivbild)
Foto: firo
  • Linken-Politiker stellt Antrag in Bochum
  • Sicherheit und Stadionordnung sind die Grundlage des Antrags

Bochum. Der Linken-Politiker Sven Ratajczak stellte am 17. Januar einen Antrag in Bochum. Darin forderte er für den Gästefanvorsinger im VfL-Station ein Podium. Warum er die Forderung stellt, erklärte der Politiker gegenüber DER WESTEN.

Bochum: Schwere Verletzungen möglich

„Der Zaun ist ungefähr drei Meter hoch. Wenn ein Vorsinger stürzen sollte, kann er sich schwer verletzen“, begründet der Linken-Politiker seinen Antrag.

Im November letzten Jahres stürzte eine Person beim Fußballspiel des Hamburger SV in Aue vom Zaun und verletzte sich schwer.

Vorsinger klettern in den Gästetribünen auf die Zäune und stimmen die Lieder, die die Fans für ihre Mannschaften singen sollen. Dass das nicht ungefährlich ist, weiß auch das Stadion, da die Hausordnung das Klettern strengstens untersagt.

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„Der VfL sperrt sich nicht dagegen“

Sven Ratajczak sprach wegen seines Antrags mit dem Fanbeauftragen des VfL Bochum und erhielt die Antwort, dass der Verein sich nicht gegen ein Podium für Vorsinger stelle.

Doch ob der Antrag am 1. Februar beschlossen wird, sei damit noch nicht klar: „Der Beschluss hängt auch von der Entscheidung der anderen Parteien im Stadtrat ab.“

 
 

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