Der Widerstand gegen die NPD-Demo in Bochum formiert sich

Zuletzt stellten sich zahlreiche Menschen in Essen einer Demonstration der rechtsextremen NPD entgegen.
Zuletzt stellten sich zahlreiche Menschen in Essen einer Demonstration der rechtsextremen NPD entgegen.
Foto: FUNKE Foto Services
Das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ will am 1. Mai in Bochum den Nazis die „rote Karte“ zeigen. Hannelore Kraft kommt zur DGB-Kundgebung.

Bochum.. Das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“, ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen, will verhindern, dass die NPD am 1. Mai durch die Bochumer Straßen zieht. Sprecher Uli Borchers betont, dass es nicht ausreiche, gegen den von der NPD geplanten Nazi-Aufmarsch zu protestieren und die Straße zu überlassen. Das Bündnis fordert alle Bochumer Organisationen auf, diese Forderung zu unterstützen.

Die NPD hatte ihre Kundgebung für 14 Uhr am Hauptbahnhof angemeldet. „Das Ziel des Bündnisses ist es, dass dann dort oder wo der Nazi-Aufmarsch sonst auch beginnen soll, so viele Menschen sind, dass die Nazis einpacken und nach Hause fahren“, so Borchers. Im Gespräch mit dem DGB soll koordiniert werden, dass möglichst viele Menschen von der
1. Mai-Kundgebung mitmachen und den Nazis die rote Karte zeigen. Wie berichtet, wird in diesem Jahr die Zentrale Kundgebung des DGB für Nordrhein-Westfalen in Bochum stattfinden. Eine der Rednerinnen ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

 
 

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