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Bochum: Anblick in der Innenstadt macht Anwohner rasend – „Skandal“

Das Gesicht der Bochumer Innenstadt verändert sich derzeit massiv. Einigen Anwohnern ist das ein Dorn im Auge. Diesen Anblick können sie nicht ertragen.

u00a9 Ingo Otto / FUNKE Foto Services & privat

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Die Diskussionen über die Umgestaltung in der Bochumer Innenstadt reißen nicht ab. Vor Monaten regten sich Anwohner bereits über einige Maßnahmen auf, die unter anderem die Große Beckstraße betrafen. Was hier geschah, empfand nicht nur ein Bochumer als „wirklich schlimm“ (mehr dazu hier >>>).

Nun gibt es Neuigkeiten aus der Straße in der City. Und wieder fassen sich Anwohner an den Kopf. Die Stadt Bochum hingegen hat für die Veränderungen eine einleuchtende Erklärung.

Bochum: Wirbel um Anblick in der Innenstadt

Glatter Asphalt statt Kopfsteinpflaster. An diesen Anblick mussten sich die Bochumer erst einmal gewöhnen. „Ich war auch geschockt“, erklärt eine Bochumerin, muss aber festhalten: „Allerdings klappte es jetzt besser, mit dem Rollstuhl über die Straße zu fahren, da es nicht mehr so ruckelt und rappelt.“ Von der Maßnahme profitieren nicht nur Rollstuhlfahrer. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Bochumer Radkreuzes.


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Ziel sei es nach Angaben der Stadt, dass Radfahrer leichter und sicherer aus der Peripherie ins Zentrum gelangen können. „Das ist früher bei der Stadtplanung nicht mitgedacht worden“, erklärt ein Sprecher der Stadt gegenüber DER WESTEN. So müssen Radfahrer den verkehrsreichen innerstädtischen Ring passieren, um in die City zu gelangen. Mit zahlreichen Maßnahmen wird die Verkehrsführung jetzt angepasst, damit das Radfahren sicherer wird.

Bochum investiert 750.000 Euro für das Radkreuz in der City. Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

In diesem Zusammenhang ist unter anderem die Große Beckstraße umgestaltet worden. Ein neues Merkmal ist den Bochumern jetzt aber ein Dorn im Auge: Es handelt sich um Betonpoller („Freiburger Kegel“), die im Abstand von einigen Metern am Rand der Straße installiert worden sind. „Ein Skandal, was sich die Stadt mit dieser schönen Straße erlaubt hat“, spricht ein Bochumer in einer lokalen Facebook-Gruppe Klartext.

Stein des Anstoßes in der Bochumer City: Die Betonpoller in der Großen Beckstraße. Foto: privat

Maßnahmen noch nicht abgeschlossen

Der Sprecher der Stadt Bochum erklärt, dass die Poller zur Verkehrssicherung dienen. Die Straße gehört schließlich zur Fußgängerzone, in der nur Lieferverkehr erlaubt sei. „Autos sollen hier nur langsam durchfahren.“ Warum dazu Betonpoller (Kostenpunkt: 1.000 Euro pro Stück) genutzt wurden, will aber nicht jeder verstehen.


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„Pflanzkübel wären da schöner und hätten einen erkennbaren Sinn“, findet ein Bochumer, der offensichtlich die Begrünung der Betonwüste Innenstadt in Zeiten der Klimaerwärmung für sinnvoll erachtet. Zur Beruhigung der Bochumer sei allerdings erwähnt: Die Begrünung steht noch an. Die Stadt plant unter anderem in der Grünen Beckstraße Bepflanzungen mit Parklets sowie Bänke und Fahrradabstellungen.