700 Mitarbeiter kehren bald zu Opel in Bochum zurück

Die 700 Neovia-Beschäftigten arbeiten momentan im Opel-Werk III (l.). Im früheren Opel-Werk II (oben) entsteht für 60 Millionen Euro das neue Warehouse.
Die 700 Neovia-Beschäftigten arbeiten momentan im Opel-Werk III (l.). Im früheren Opel-Werk II (oben) entsteht für 60 Millionen Euro das neue Warehouse.
Foto: www.blossey.eu
Die Neovia-Belegschaft im Opel-Werk III wechselt am 1. Januar 2016 in die Opel Group Warehousing GmbH. Entlohnt werden sie nach dem IG-Metall-Tarif.

Bochum.. Die 700 Beschäftigten der Neovia Services GmbH im Opel-Werk III in Langendreer werden vom 1. Januar 2016 an wieder 100-prozentige Opelaner sein. Der Autobauer Opel informierte die Belegschaft, dass sie in die neu gegründete Opel Group Warehousing GmbH überführt werden – eine 100-prozentige Opel-Tochter. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers werden alle Mitarbeiter nach dem IG-Metall-Tarif entlohnt. Dies hatte der Neovia-Betriebsrat im Vorfeld gefordert.

Zehn Jahre nach der Auslagerung des Logistik-Geschäfts, damals noch an das US-Unternehmen Caterpillar, später dann an Neovia, kümmert sich Opel bald wieder alleine um den Versand von Ersatzteilen auf dem ganzen europäischen Kontinent und baut dafür auch im ehemaligen Getriebewerk (Werk II) in Langendreer für 60 Millionen Euro ein neues Warenverteilzentrum.

Seit 2005 hatte der US-Logistiker Neovia als Dienstleister das Warenverteilgeschäft erledigt, an der Neovia Logistics SCS war er zu 80 Prozent und Opel zu 20 Prozent beteiligt. Unter den 700 Beschäftigten in Bochum mit einem Durchschnittsalter von 49 Jahren, 265 waren nach der Schließung des Autowerks vor einem Jahr zur Logistik gewechselt, sind zu überwiegenden Teil ehemalige Opelaner, die nun zu ihrem früheren Arbeitgeber zurückkehren.

 
 

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