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Formel 1 steuert auf Mega-Comeback zu – jetzt schaltet sich auch der FIA-Präsident ein

In der Formel 1 wird schon seit längerem heiß über ein Comeback diskutiert, jetzt äußert sich auch FIA-Boss Ben Sulayem.

Formel 1
u00a9 IMAGO/HochZwei

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Die Formel 1 trägt Jahr für Jahr ihre Rennen auf den spektakulärsten Rennstrecken der Welt aus. Wir zeigen euch die legendärsten Kurse der Königsklasse.

Las Vegas, Katar, Miami und Co. – die Formel 1 hat in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche neue Strecken in ihr Portfolio aufgenommen. Der Rennkalender ist inzwischen auf eine Rekordanzahl von 24 Rennen angestiegen und es könnten sogar noch mehr sein.

Südafrika beispielsweise wird seit einiger Zeit als möglicher Kandidat für ein Formel-1-Rennen gehandelt. Jetzt hat sich auch FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem eingeschaltet und spricht sich für eine Rückkehr nach Afrika aus.

Formel 1: Bald endlich wieder in Afrika?

Interesse, einen Formel-1-Grand-Prix auszurichten, gibt es an vielen Orten dieser Welt. Alte Traditionsstrecken wie der Hockenheimring oder Nürburgring wären gerne wieder ein Teil der Rennserie und auch neu geschaffene Rundkurse drängen in die Königsklasse des Motorsports.

Als einziger Kontinent zählt Afrika nicht zu den Ausrichtern eines Formel-1-Rennens. Zuletzt fuhr die Formel 1 im Jahr 1993 auf dem Rundkurs in Kyalami, seitdem wartet Südafrika vergebens auf die Rückkehr der Rennserie.

Gespräche über ein Comeback gibt es schon etwas länger. 2022 nahm sich Formel-1-Boss Stefano Domenicali der Sache an – bis jetzt aber noch ohne durchschlagenden Erfolg. Auch 2024 findet kein Rennen in Afrika statt.

„Wäre eine große Sache für Afrika“

Nun hat auch FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem zu einem Afrika-Rennen Stellung bezogen. „Seit letztem Jahr wird viel darüber gesprochen, ob die Formel 1 zurück nach Kyalami kommt. Das wäre eine große Sache für Afrika. Wir denken auch an eine elektrische Meisterschaft, die gerne Afrika involviert hätte. Das wäre auch gut“, sagte er im Interview mit dem „Motorsport Magazin“.

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Grundsätzlich unterhalte die FIA „sehr gute Kontakte nach Afrika.“ Ben Sulayem betont: „Es sollte mehr Aufmerksamkeit auf Afrika liegen. In Afrika haben wir einen guten Vizepräsidenten. Wir stärken die Clubs dort. In manchen Regionen beginnen wir an der Basis.“

Und weiter erklärt er: „Wenn wir dort wachsen wollen, können wir das nicht von oben machen. Ich kann keine Befehle geben, hier fließt das Wasser nicht abwärts. Es ist umgekehrt, es geht von unten nach oben. Du musst an der Basis beginnen.“


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Neben Ben Sulayem hat Südafrika einen weiteren großen Unterstützer: Lewis Hamilton. Der siebenmalige Weltmeister spricht sich immer wieder für ein Rennen in Afrika aus und macht Druck auf die Verantwortlichen.