Formel 1: Änderung sollte alles besser machen – doch schon wieder diskutieren die Fahrer wie wild

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

In der Formel-1-Saison 2022 gibt es vier neue Fahrerpaarungen. Es geht ein Rookie an den Start und zwei bekannte Gesichter kommen in die Königsklasse zurück. Wir zeigen Dir alle Fahrer der neuen Saison.

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Michael Masi war der Sündenbock der Formel 1. Ihn beschuldigten viele für das chaotische Finish in Abu Dhabi zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton.

Die FIA reagierte und ersetzte den bisherigen Rennleiter der Formel 1. Dadurch gelobte man sich Besserung und weniger kritische Momente. Doch der Plan geht nicht auf. Schon jetzt wettern die Fahrer wieder gegen die neue Rennleitung.

Formel 1: Sainz meckert über Rennleitung

So richtig zufrieden war Carlos Sainz trotz des zweiten Doppelpodiums für Ferrari im zweiten Rennen der Saison nicht. Der Spanier fühlte sich durch die Rennleitung der Chance auf eine noch bessere Position beraubt. „Das war sehr merkwürdig“, bemängelte der Ferrari-Pilot nach dem Rennen.

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Formel 1 | Podium in Saudi-Arabien

  1. Max Verstappen (Red Bull)
  2. Charles Leclerc (Ferrari)
  3. Carlos Sainz (Ferrari)

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Doch was brachte Sainz so auf? In Runde 15 des Saudi-Arabien-GP kam das Safety-Car nach einem Unfall von Nicholas Latifi auf Strecke. Die Chance nutzte Sainz für einen Boxenstopp. Bei der Ausfahrt kam es zum Duell mit Sergio Perez. Dieser drückte seinen Red Bull am Konkurrenten vorbei und lag fortan auf Platz 3.

Formel 1: Rennleitung braucht lange für eine Entscheidung

Schon während des Rennens meckerte Sainz, er habe die Safety-Car-Linie an der Ausfahrt vor Perez überquert. Er forderte am Funk, dass sein Gegner ihm die Position zurückgeben müsse. Die Rennleitung notierte den Vorfall und gab Sainz Recht – allerdings erst viele Runden später, als das Rennen schon wieder freigegeben war.

„Ich verstehe nicht, warum wir die Positionen nicht gleich getauscht haben. Das wäre viel leichter gewesen“, meckerte der Betroffene anschließend. „Dieses Durcheinander war komplett unnötig“, wird der Fahrer der Scuderia deutlich.

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Nachrichten aus der Formel 1:

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Formel 1: Sainz hätte Verstappen gerne angegriffen

Seiner Meinung nach hätte die Entscheidung eher kommen müssen. Dann, so Sainz, hätte er beim Restart die Möglichkeit gehabt, Max Verstappen zu attackieren. Anderseits gibt er auch zu bedenken, was passiert wäre, hätte ihn George Russell beispielsweise beim Restart überholt.

+++ Formel 1 – Saudi-Arabien-GP: Weltmeister Verstappen schlägt zurück! +++

„Hätte Checo mich und Russell dann vorbeilassen müssen, oder hätten wir dann gar nicht getauscht, weil Russell zwischen uns gewesen wäre?“, fragt Sainz. Die Diskussion zeigt: Auch die neue Rennleitung braucht noch Feinabstimmung – sonst droht ein ähnliches Theater wie letztes Jahr.