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Formel 1: Jetzt wird’s ernst! Sergio Perez geht gegen Red Bull in die Offensive

In der Formel 1 pokert Sergio Perez um seine Zukunft bei Red Bull. Jetzt geht der Pilot in die Offensive und setzt sein Team unter Druck.

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Die Sommerpause ist noch nicht in Sicht, die Silly Season aber schon in vollem Gange. In der Formel 1 wird mit allen Bandagen um die Cockpits der nächsten Saison gekämpft. Mittendrin: Sergio Perez.

Auch der Mexikaner muss um seinen Platz bei Red Bull und in der Formel 1 kämpfen. Nun macht er seinen Rennstall eine unmissverständliche Ansage.

Formel 1: Perez mit deutlicher Ansage an Red Bull

Ferrari und McLaren haben früh ihre Hausaufgaben erledigt. Bei den Topteams steht bereits fest, wer in den kommenden Jahren am Lenkrad sitzen wird. Bei Weltmeister Red Bull ist dagegen alles noch offen. Das Gerücht um einen Verstappen-Abschied hält sich hart und auch Teamkollege Sergio Perez darf sich seines Platzes alles andere als sicher sein.

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Mit inzwischen 34 Jahren gehört Perez zur alten Garde. Sein Vertrag bei Red Bull läuft Ende des Jahres aus. Die Verhandlungen laufen bereits. Eine Besonderheit macht die Situation um ihn aber außerordentlich kompliziert.

Regeländerungen machen Vertragssituation verzwickt

Zur Saison 2026 steht in der Formel 1 wieder eine große Regel-Reform an. Klimaschonender Sprit, leichtere Autos, kleinere Reifen, aktive Aerodynamik – nur vier von vielen Dingen, die durch ein neues Regelwerk verändert werden sollen. Den Teams steht ein Husarenritt bevor, all die Vorgaben ins neue Auto zu pressen.

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Traditionell wollen die Rennställe in solchen Saisons zwei Fahrer an Bord haben, die die Formel 1 und das Auto schon kennen. Und Fahrer, die maßgeblich an der Entwicklung des Autos mitgewirkt haben. Heißt: Die Entscheidungen über die Fahrer in 2026 werden zum größten Teil bereits dieses Jahr fallen.

„Wichtig, Teil eines langfristigen Projekts zu sein“

Auch Sergio Perez will frühzeitig Klarheit über seine weitere Karriere. Deshalb übt er jetzt öffentlich Druck auf sein Team aus. „Ich halte es für sehr sinnvoll, dass mein nächster Vertrag mindestens zwei Jahre läuft“, sagte der Mexikaner jetzt gegenüber ESPN. Mit Blick auf die Regeländerung führt er weiter aus: „Vor allem im nächsten Jahr, in der Mitte des Jahres, wird es viele Entwicklungen geben. Daher ist es wichtig, Teil eines langfristigen Projekts zu sein.“


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Auch Red Bull hatte bereits durchblicken lassen, dass vor allem die Laufzeit das Problem bei den Vertragsverhandlungen mit Sergio Perez ist. Offenbar will ihm das Weltmeister-Team die zwei Jahre nicht garantieren. Eine Zwickmühle.