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Formel 1: Fahrer macht eigenes Team rund – „Weiß nicht, wie mir da geschehen ist“

In der Formel 1 ist ein Fahrer derzeit alles andere als zufrieden. Er meckert jetzt öffentlich gegen sein eigenes Team.

In der Formel 1 ist Nico Hülkenberg mächtig angefressen.
© IMAGO/HochZwei

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Er war gerade erst zurück in der Formel 1, doch schon macht sich großer Frust breit. Das Cockpit bei Haas war für Nico Hülkenberg die Chance, nochmal zu zeigen, was in ihm steckt. Die Realität sieht aber anders aus.

Regelmäßig verweist der Deutsche seinen Kollegen in der Qualifikation zwar auf die hinteren Ränge. Im Rennen läuft es dann aber nicht. So auch geschehen in Spanien. Danach platzte dem Formel-1-Piloten der Kragen.

Formel 1: Hülkenberg bedient

Mit einer überragenden Vorstellung hatte Hülkenberg seinen Haas in Barcelona wieder einmal bis ins Q3 gebracht. Von Startplatz acht ging dann aber relativ wenig. Schnell fiel der Emmericher zurück. Am Ende reichte es nur zum 15. Platz – wieder keine Punkte also.

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Dementsprechend angefressen war der Haas-Pilot anschließend auch. Er fällte ein knallhartes Urteil, dass auch als Kritik am eigenen Rennstall und der aktuellen Entwicklung in der Formel 1 verstanden werden darf. „Auf eine Runde sind wir konkurrenzfähig, auf 66 Runden allerdings nicht“, sagte er nach dem Rennen bei „Sky“.

Haas mit vielen Problemen

Anschließend ging er in eine detaillierte Analyse. Ein großes Thema: der Reifenverbrauch. „Gerade nach dem Start war ich die ersten Runden eigentlich wie Fallobst. Ich weiß nicht, wie mir da geschehen ist, ich bin einfach aufgefressen worden“, kritisierte er.

„Ich hatte sofort starkes Graining vorne und hinten und bin einfach rückwärts gefahren“, beschreibt er die Probleme am Auto. Dass die schwachen Rennleistungen nicht an ihm liegen, zeigt der Vergleich zu Magnussen. Der Däne sammelte gerade mal zwei mickrige Punkte in diesem Jahr, Hülkenberg immerhin sechs.

Formel 1: Besserung dringend nötig

Haas braucht also dringend Verbesserungen, um konkurrenzfähig zu werden. Hülkenbergs Äußerungen können dabei schon fast als Hilfeschrei verstanden werden. Denn eins ist auch klar: Seine Rückkehr nach drei Jahren Pause hat er sich sicherlich anders vorgestellt.


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Der Frust sitzt tief. Während Magnussen lieber intern über Problem-Ursachen sprechen wollte, machte Hülkenberg die Auto-Entwickler rund. „Sicherlich ist es Abtrieb, aber sicher auch ein bisschen Aufhängung“, sagte er. „Unser Auto ist nicht so leicht beherrschbar, und das nimmt die Reifen für gewöhnlich ziemlich hart ran.“ Scheint nicht so, als ob es in der Formel 1 nach Besserung riecht für ihn.