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Formel 1: Mercedes ratlos – hat Hamilton das schon längst geahnt?

Mercedes schwächelt wieder in der Formel 1. Ist das der wahre Grund für Lewis Hamiltons Wechsel zu Ferrari?

Formel 1
© IMAGO/HochZwei

Lewis Hamilton: das ist die Karriere des siebenfachen Weltmeisters

Sir Lewis Hamilton ist siebenfacher Formel-1-Weltmeister. Wir zeigen dir in diesem Video seine Karriere. Lewis Hamilton wurde am 7. Januar 1985 in Stevenage in England geboren.

Seit 2013 fährt Lewis Hamilton für Mercedes in der Formel 1, 2024 wird diese Ära zu Ende gehen. Hamilton wechselt zu Ferrari, schließt sich der Konkurrenz an. Es ist ein Wechsel, der die Formel 1 erschüttert hat. Noch immer rätselt man über die „wahren“ Gründe für seinen Wechsel.

Möglicherweise könnte dies etwas mit den Problemen von Mercedes zu tun haben. Schon im dritten Jahr in Folge fährt Mercedes in der Formel 1 hinterher, kann Dominator Red Bull nicht die Stirn bieten.

Formel 1: Was sind die wahren Gründe für Hamiltons Wechsel zu Ferrari?

Mit dem Wechsel zu Ferrari erfülle sich für Hamilton ein „Kindheitstraum“. Er sei „überglücklich“, in Rot zu fahren, erklärte er und betonte, dass es „der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel und eine neue Herausforderung“ sei. Er verwies dabei auf seinen Wechsel von McLaren zu Mercedes. „Die Leute haben es damals nicht verstanden, aber es war die richtige Wahl – und das gleiche Gefühl habe ich jetzt wieder“, betonte Hamilton.

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Was jetzt aber nun die genauen Gründe für seinen Wechsel sind, das ließ der Brite nicht durchblicken. Viele Experten vermuteten gleich, dass mehr hinter seinem Abgang bei Mercedes stecken könnte. Irgendetwas, was Hamilton schon weiß, der Rest der Welt aber noch nicht.

Ahnte Hamilton den nächsten Mercedes-Rückschlag?

Möglicherweise könnte dies das Auto und die fehlende Performance gewesen sein. Mercedes wollte in diesem Winter die Wende schaffen, mit einem neuen Konzept wieder an Red Bull heranrücken. Die traurige Wahrheit nach zwei Rennen ist aber, dass die Silberpfeile auf der Stelle treten. Auch mit neuem Autokonzept läuft es nicht.

Nach dem Saudi-Arabien-GP machte sich deshalb Ratlosigkeit bei Mercedes breit. „Es gibt etwas, das wir nicht verstehen“, sagte Motorsportchef Toto Wolff bei Sky und erklärte: In drei Kurven, die ganz schnellen Ecken, verlieren wir eine halbe Sekunde – überall anders sind wir schnell. Aber warum wir das tun, wissen wir nicht.“


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Ein großes Problem sei der Abtrieb. „Uns fehlt Abtrieb über die Schritte hinaus, die ein größerer Heckflügel bringen würde“, so Wolff und weiter: „Es ist eine fundamentale Sache, weil wir glauben, dass der Speed eigentlich da sein sollte. Wir messen den Abtrieb, aber wir finden ihn nicht in der Rundenzeit.“ Dies sei ein „großes Problem“.

Etwa ein Problem, das Hamilton schon ahnte? Die schwache Performance von Mercedes dürfte definitiv eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt haben. Schließlich hat der siebenmalige Weltmeister seit über zwei Jahren kein Rennen mehr gewonnen und träumt von seinem achten WM-Titel. Ob er aber schon bei seinem Wechsel zu Ferrari von den erneuten Problemen bei Mercedes wusste, weiß nur Hamilton selbst.