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Formel 1: Insider stürzt Mercedes-Fans ins Tal der Tränen – „Ein Riesenproblem“

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

In der Formel-1-Saison 2022 gibt es vier neue Fahrerpaarungen. Es geht ein Rookie an den Start und zwei bekannte Gesichter kommen in die Königsklasse zurück. Wir zeigen Dir alle Fahrer der neuen Saison.

Damit haben nicht viele in der Formel 1 gerechnet: Mercedes fährt in der aktuellen Saison nur hinterher. Das neue Auto ist schlichtweg zu langsam und hat große Probleme.

Ein ehemaliger Aerodynamiker der Formel 1 macht jetzt eine bittere Prognose für seinen Ex-Rennstall Mercedes. Lewis Hamilton wird das gar nicht gefallen.

Formel 1: Insider mit bitterer Mercedes-Prognose

Der Podiumsplatz zum Auftakt der neuen Saison war wohl nur ein Einzelfall für Lewis Hamilton. Der Engländer profitierte von den zahlreichen Ausfällen in Bahrain. Seitdem hat der siebenmalige Weltmeister mit großen Problemen im neuen Auto zu kämpfen. Bei George Russell läuft es immerhin etwas besser, aber auch er fährt der Konkurrenz deutlich hinterher.

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Formel 1 | WM-Stand 4/23 Rennen

  1. Leclerc, 86 Punkte
  2. Verstappen, 59 Punkte
  3. Perez, 54 Punkte
  4. Russell, 49 Punkte
  5. Sainz, 38 Punkte
  6. Norris, 35 Punkte
  7. Hamilton, 28 Punkte

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Philipp Brändle war bei Mercedes als Aerodynamiker beschäftigt. Er befürchtet jetzt, dass es für sein früheres Team fast schon unmöglich sein wird, den Rückstand auf die Topteams aufzuholen. „Dadurch dass sie Konstrukteurs-Weltmeister wurden, dürfen sie jetzt im Verhältnis am wenigsten entwickeln“, sagt Brändle bei „ServusTV Sport und Talk aus dem Hangar-7“.

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Die Probleme hätten nach der Meinung von Brändle, der unter Teamchef Toto Wolff viel Lob bekam, unter anderem in der Aerodynamik zutun. „Es gibt noch das Problem, dass sie ein bisschen übergewichtig sind. Das Auto ist nicht gerade auf der leichten Seite. Das ist leider im Rennsport ein Riesenproblem“, sagt Brändle.

Formel 1: Kriegt Mercedes die Probleme in Griff?

Gerade in der Formel 1 sei das „natürlich massiv. Jedes Gramm, das du unnötig mitschleppst, ist einfach Belastung für die Reifen. In jeder Kurve, in jeder Beschleunigungsphase, in jeder Anbremsphase“, so der Ex-Aerodynamiker von Mercedes. Dann kommt auch noch das Porpoising dazu.

„Sie müssen das Auto vom Set-up her so einstellen, dass es relativ weit weg ist von einem optimalen Punkt. Aus den ganzen Simulationsdaten hätte man eigentlich theoretisch gewisse Anhaltspunkte, wo man das Auto vom Set-up her einstellen möchte.“

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Nachrichten aus der Formel 1:

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Deswegen sei es aktuell für Lewis Hamilton und George Russell unmöglich, vorne mitzufahren. Doch Brändle hat keine Zweifel, dass Mercedes in der Lage dazu ist, sich aus dieser Situation herauszuarbeiten. „Das Team ist sehr gut. Die wissen auch genau, was zu tun ist in schwierigen Situationen“, sagt er. (oa)