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Tim Wiese wechselt von Werder Bremen wohl nach Hoffenheim

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Tim Wiese wird in der kommenden Bundesliga-Saison offenbar für 1899 Hoffenheim spielen. Der Torwart hatte seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängert. Laut einem Medienbericht werde Wiese Nachfolger von Tom Starke. Wiese wurde in den vergangenen Wochen auch mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht.

Bremen/Hoffenheim. 

Nationaltorhüter Tim Wiese vom Fußball-Bundesligisten Werder Bremen wechselt offenbar zum Liga-Konkurrenten 1899 Hoffenheim. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, wird der 30-Jährige in der kommenden Spielzeit Nachfolger von Tom Starke. Wiese hatte bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag in Bremen nicht verlängern werde. ‚Es ist ein Klub, der dauerhaft um Titel mitspielen wird und finanziell nicht am Hungertuch nagt‘, hatte Wiese zuletzt über seinen zukünftigen Arbeitgeber verraten.

Gerüchte um Wechsel zu Real Madrid

Die Spekulationen um die sportliche Zukunft Wieses waren in den vergangenen Wochen nicht abgerissen. Nach den Gerüchten um das Interesse der beiden Mailänder Spitzenklubs Inter und AC wollte Spaniens Radiosender Cadena Ser gar von einer anderen – der ganz großen – Lösung wissen: Wiese wird ein Königlicher – und wechselt zu Real Madrid.

Angeblich sollte Wiese beim spanischen Rekordmeister Iker Casillas beerben, der bei Real zwar eine gute, keinesfalls aber überragende Saison spielt. Spaniens Nationalkeeper liegt mit Real-Trainer Jose Mourinho seit Wochen im Dauerclinch.

Schalke dementierte Interesse

In der Bundesliga galt nach dem Dementi von Schalkes Sportdirektor Horst Heldt („Das Thema ist an den Haaren herbeigezogen“) der VfL Wolfsburg als Kandidat. Diese Möglichkeit würde auch das Schweigen der Verantwortlichen erklären: Werder muss am vorletzten Spieltag in Wolfsburg antreten.

Bei seinem alten Klub wird man den 30 Jahre alten Paradiesvogel jedenfalls vermissen. Mit Werder holte Wiese 2009 den DFB-Pokal, wurde zwei Mal Vizemeister und spielte mehrfach in der Champions League. Weil der Erfolg in Bremen zuletzt jedoch ausblieb, entschied er sich für den Wechsel. „Unten rumkrebsen, das wollte ich nicht mehr. Ich will oben mitspielen“, sagte Wiese.

Mit dem Handy auf der Bank der Nationalmannschaft

Auch außerhalb des Platzes sorgte der Mann mit der „Winnetou-Frisur“ immer wieder für Schlagzeilen. Legendär sein Auftritt nach einer Auswechslung bei einem Länderspiel gegen die Elfenbeinküste. Nachdem er die erste Hälfte im Tor gestanden hatte, nahm Wiese auf der Bank Platz und zog sein Handy aus der Tasche – Wieses trockene Erklärung: „Ich habe erst gar nicht gemerkt, dass mein Handy in der Tasche steckt. Dann hab ich es rausgezogen und geschaut, ob mir jemand eine SMS geschrieben hat.“