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„Wunderheiler“ zieht Klage gegen Schalke zurück

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Der kuriose Prozess zwischen einem vermeintlichen „Guru“ und dem FC Schalke 04 ist geplatzt: Der „Wunderheiler“, der in der Saison 2008/2009 das Trinkwasser der Fußballprofis gesegnet haben will, zog am Mittwoch seine Klage zurück. Warum, ist unklar.

Essen. 

Kurz vor dem kuriosen Prozess am Essener Landgericht machte der „Guru“ einen Rückzieher: Der selbsternannte „Wunderheiler“, der 47.500 Euro vom FC Schalke 04 forderte, hat am Mittwoch seine Klage zurückgezogen. Das teilte das Landgericht Essen am Nachmittag mit. Der eigentlich für Donnerstag geplante Prozesstermin ist deshalb geplatzt.

Der Kläger will in der Rückrunde der Saison 2008/2009 das Trinkwasser der Schalke-Profis energetisch aufgeladen haben. Die Rechnungen dafür habe der Verein aber nicht bezahlt. 47.500 Euro „Vergütung“ forderte der kroatische „Guru“ deshalb jetzt, bestätigte das Landgericht Essen Anfang August auf DerWesten-Nachfrage. „Diese Vergütung“, erläuterte ein Gerichtssprecher, „berechnet er für eine angeblich von ihm geleistete psychologische Betreuung der Schalker Lizenzspielermannschaft.“

Schalke schweigt zu dem Thema

Auf Schalke wollte vor dem Prozess niemand zu der kuriosen Klage Stellung nehmen. Die SportBild hatte berichtet, der „Wunderheiler“ habe mit dem Wissen des früheren Trainers Fred Rutten und des damaligen Managers Andreas Müller praktiziert.

Warum der „Guru“ seine Zivilklage nun kurz vor dem Verhandlungstermin doch wieder zurücknahm, ist unklar. „Die Hintergründe der Klagerücknahme sind nicht bekannt“, teilte das Landgericht mit.

Auch der Anwalt ließ keine Details verlauten. Auf Nachfrage erklärte er lediglich, dass sein Mandant eine Grund hatte die Klage zurückzuziehen, aber nicht welchen. (shu)