Parkstadion wird abgerissen

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 reißt das Parkstadion endgültig ab. Heute wird mit dem Abbruch der Dachkonstruktion begonnen.

Schon im Januar dieses Jahres ist der Abriss der verbliebenen zwei Drittel der ehemaligen Schalker Spielstätte eingeleitet worden, die 1973 ihre Pforten öffnete und bis 2001 vom Bundesligisten genutzt worden ist.

Das erste Tribünendrittel hatte der Verein bereits 2004 abgebrochen, damit die heutige Bebauung in der Südkurve des Parkstadions ermöglicht werden konnte. Die von der Stadt am 3. Januar 2008 neu erteilte Baugenehmigung machte ein schriftliches Gutachten erforderlich, das über Art und Mengen an Schadstoffen Aufschluss geben sollte, die ehedem verbaut worden waren.

Nachdem das Gutachten vorlag und auch die Kosten für Entrümpelung, Schadstoffbeseitigung und Abbruch ermittelt worden waren, verhandelte der FC Schalke 04 abschließend mit dem beauftragten Bauunternehmen Hellmich.

Der pauschale Endpreis für sämtliche Arbeiten summiert sich nunmehr auf 424.000 Euro. Darin enthalten sind 125.900 Euro für die Beseitigung von Schadstoffen und 18.650 Euro für das Gutachten.

Bis Mitte Juli 2008 soll der Abriss des Parkstadions komplett vollzogen sein. Dann werden nur noch Erdhügel an die Ränge des alten Schalker Zuhauses erinnern.

"Wir sind froh, dass der Abriss der Ruine nun vollendet werden kann. Das Gebäude ist in keinem schönen Zustand mehr. Es kann nicht mehr genutzt werden - und die Unterhaltungsmaßnahmen sind auch nicht billig", so Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters.

Das Gutachten ergab, dass weniger Schadstoffe im Gebäude enthalten waren, als der Verein bei seinen ursprünglichen Planungen angenommen hatte. "Für uns ist der Abbruch des Parkstadions ein nächster Schritt zur weiteren Entwicklung des Vereinsgeländes."

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek äußerte sich positiv zu den Schalker Plänen: „Jetzt ist die Schadstoffbeseitigung abgeschlossen und alle Schritte sind mit uns abgestimmt. Wir sind froh, dass die Summe der Schadstoffe geringer ist als zunächst befürchtet, sagte Paziorek. „Die Bezirksregierung gibt jetzt grünes Licht, die Abrissbirne kann kommen“.

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