Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Sebastian Rudy kritisiert Rotation unter Trainer Domenico Tedesco

Sebastian Rudy vom FC Schalke 04 kritisisert die Rotation unter Trainer Tedesco. Er sitzt häufig nur auf der Bank.
Sebastian Rudy vom FC Schalke 04 kritisisert die Rotation unter Trainer Tedesco. Er sitzt häufig nur auf der Bank.
Foto: firo

Gelsenkirchen. Sebastian Rudy, der im Sommer für 16 Millionen Euro vom FC Bayern München zum FC Schalke 04 gewechselt war, hat es auf Schalke nicht leicht.

Obwohl er für das Testspiel der DFB-Elf am vergangenen Donnerstag gegen Russland (3:0) und auch für das Nations-League-Spiel gegen die Niederlande am Montag im Kader der deutschen Nationalmannschaft ist, wird der 29-Jährige beim FC Schalke 04 kaum berücksichtigt.

In den vergangenen sieben Bundesligaspielen setzte ihn Trainer Domenico Tedesco nur einmal ein – und das auch nur 18 Minuten lang.

FC Schalke 04: Sebastian Rudy kritisiert Rotation

Warum es mit dem Durchbruch in Gelsenkirchen bisher noch nicht geklappt hat, erklärt der 29-Jährige Sport1. Er sagt: „Das ist natürlich nie einfach, wenn man erst später zu einer Mannschaft hinzukommt, man am Anfang nicht nur einzeln, sondern auch als Mannschaft Schwierigkeiten hatte. Dann ist es noch schwieriger.“

Zudem kristisiert Sebastian Rudy die Rotation beim FC Schalke 04: „Klar will jeder spielen, aber um richtig reinzukommen, muss man natürlich mehr spielen. Ich hoffe, dass ich in Zukunft mehr spielen werde und noch mehr dazu beitragen kann, dass wir im Verein erfolgreicher sind.“

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Schalkes Sebastian Rudy zeigt sich selbstbewusst

Über seine Situation in der Nationalmannschaft sei er indes froh und fühlt sich von Bundestrainer Joachim Löw geschätzt. „Er weiß ganz genau, was ich kann und wie ich der Mannschaft helfen kann“, sagt Sebastian Rudy.

Und erklärt weiter: „Ich bin immer zuverlässig und ich denke auch, dass ich mannschaftlich immer eine gute Stimmung reinbringe. Habe ich gespielt, dann habe ich auch meine Leistung gezeigt.“

Sebastian Rudy: Rückhalt von Jogi Löw

Dass ihm Löw in der schwierigen Situation im Verein den Rücken stärkt, schätzt der Ex-Bayern-Spieler. Er sagt: „Man hat auch mal schwierige Phasen. Wenn man dann aber den Rückhalt hat, ist es immer schön.“

Nicht so schön: Der Abstieg der DFB-Elf in die B-Liga der Nations League. Der sei „sehr bitter“.

Sebastian Rudy vom FC Schalke 04 weiß: „Es war dieses Jahr nicht so optimal, wie wir uns das alles vorgestellt haben. Jetzt kommt es darauf an, das Jahr gut abzuschließen und mit viel Motivation und Lust in das neue Jahr zu gehen.“ (cs)

 
 

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