Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Sexuelle Übergriffe in der Nordkurve? So arbeitet die Polizei mit dem Opfer an der Aufklärung

Die Fanwelt des FC Schalke 04 wurde durch schwere Vorwürfe der sexuellen Belästigung erschüttert.
Die Fanwelt des FC Schalke 04 wurde durch schwere Vorwürfe der sexuellen Belästigung erschüttert.
Foto: imago/Team 2

Gelsenkirchen. Nach dem 5:2-Sieg des FC Schalke 04 gegen Nürnberg schlug ein Belästigungsfall in der Nordkurve hohe Wellen in der königsblauen Fanwelt.

Dort soll ein Mann eine 22-jährige S04-Anhängerin immer wieder begrapscht haben. Die junge Dame erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei und schilderte auch dem Verein die schrecklichen Ereignisse per Mail.

Schalke, Polizei und Opfer sichten Videomaterial

In der kommenden Woche werden Polizei und Verein konkrete Maßnahmen einleiten, um den Sachverhalt zu klären. Gemeinsam mit dem Opfer will die Polizei das Videomaterial aus der Nordkurve sichten, um den Täter zu ermitteln.

„Wir ermitteln wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung“, sagt eine Sprecherin der Gelsenkirchener Polizei auf Nachfrage von DER WESTEN.

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Vereinssprecherin Anja Kleine-Wilde: „Wir gehen den Vorwürfen intern nach. Wir sprechen mit unserem Sicherheitsdienst und wollen herausfinden, ob einer der Ordner etwas gesehen hat.“

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Um diese Vorwürfe geht es

Katharina K. besuchte am vergangenen Samstag alleine das Heimspiel gegen Nürnberg. Ihr Freund musste an diesem Tag arbeiten.

Ein korpulenter Fan mit Wollmütze und Dreitagebart fasste ihr von hinten an das Gesäß, wie sie der „Bild“ schilderte: „Erst dachte ich, es sei vielleicht ein Versehen. Doch er hörte nicht auf, gab mir dann auf einmal einen Klaps auf den Hintern.“

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Katharina wehrte sich, doch der Mann machte unbeeindruckt weiter und versuchte, den BH der 22-Jährigen zu öffnen. Daraufhin suchte sie Hilfe bei einem Ordner.

Dieser soll ihr gesagt haben: „Das passiert schon mal. Wenn du damit nicht klarkommst, solltest du das Spiel besser am Fernseher verfolgen.“

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Sie kehrte auf die Tribüne zurück, versuchte aber Abstand zu ihrem Peiniger zu halten. Dieser näherte sich jedoch umgehend wieder an und schob seine Hand von hinten in ihre Hose. Dabei sollen seine Freunde laut gelacht haben. „Es war, als hätten die alle mitgemacht. Ich habe mich so ausgeliefert gefühlt, so hilflos. Es war schrecklich.“

 
 

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