FC Schalke 04: Abrechnung mit Amine Harit! Marokko-Trainer attackiert S04-Star

Amine Harit bleibt während der Länderspielpause beim FC Schalke 04.
Amine Harit bleibt während der Länderspielpause beim FC Schalke 04.
Foto: imago images/Eibner

Diese Länderspielpause hätte Amine Harit sich beim FC Schalke 04 wohl anders vorgestellt.

Der 22-Jährige war von Marokkos Nationaltrainer Vahid Halihodzic für die beiden Afrika-Cup-Quali-Spiele gegen Mauretanien und Burundi nicht nominiert worden. Die Auszeit hätte dem Dribbelkünstler eine kurze Erholung auf Schalke bescheren können, doch für Amine Harit ist es in diesen Tagen alles andere als ruhig.

FC Schalke 04: Wirbel um Harit

Denn Coach Halihodzic attackierte den Offensivspieler ungewöhnlich heftig. „Amine hat seine Chance bekommen, er hat gespielt“, zitiert „Bild“ den marokkanischen Nationaltrainer auf einer Pressekonferenz: „Ich war aber mit seiner Leistung und seinem Engagement nicht einverstanden. Seitdem ich hier bin, hat Harit noch nichts gezeigt.“

Halihodzic weiter: „Harit ist nur scharf darauf zu spielen. Wenn er bei uns nicht spielt, tut er alles, um zurück zu seinem Verein zu kommen. Er ist nur daran interessiert zu spielen. Ich kann ihm aber keine Garantie geben.“

Der Bosnier setzte sogar noch einen drauf und forderte von Harit: „Sei nicht egoistisch und respektiere die Nationalmannschaft!“

Harit bezieht Stellung

Halihodzic übernahm die Nationalmannschaft Marokkos im August, nachdem die Marokkaner im Juli beim Afrika Cup bereits im Achtelfinale gegen Fußballzwerg Benin rausgeflogen waren. Seitdem kam Harit in vier Länderspielen drei Mal zum Einsatz und blieb dabei ohne Torbeteiligung.

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Im französischen Fernsehen meldete Harit sich bereits zu Wort. „Halilhodzic hat mir erklärt, dass ihm einige Dinge von mir und meinem Klub nicht gefielen, als ich Schmerzen hatte und ich gebeten wurde, aufzupassen“, sagte der Schalke-Star im Gespräch mit „Canal+“.

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Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zur „Bild“: „Wir sind glücklich, dass Amine Harit hiergeblieben ist und mal durchschnaufen kann. Aber wir wünschen ihm natürlich, dass er seinen tollen Fußball auch für Marokko spielen darf.“ (dhe)

 
 

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