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Betrunken vor Baum gefahren – Gerald Asamoah zu 17.100 Euro Geldstrafe verurteilt

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Der Strafbefehl gegen Gerald Asamoah (re.) lautete auf 40.500 Euro Strafe. Dagegen legte der Fußballprofi Widerspruch ein. Das Amtsgericht Ratingen verurteilte ihn am Donnerstag zu 17.100 Euro Geldstrafe. Foto: Matthias Graben/WAZ FotoPool
Weil er sich betrunken ans Steuer gesetzt und einen Unfall gebaut hat, muss Fußballprofi Gerald Asamoah 17.100 Euro Geldstrafe zahlen. Das hat am Donnerstag das Amtsgericht Ratingen entschieden. Der Ex-Nationalspieler muss außerdem weitere sieben Monate auf seinen Führerschein verzichten.

Ratingen. 

Er hatte 1,41 Promille, setzte sich trotzdem ans Steuer seines Autos. Eine „Riesendummheit“ nennt Gerald Asamoah das heute. Im März 2014 endete seine Trunkenheitsfahrt mit einem Unfall – der Fußballprofi krachte mit seinem VW Phaeton in Ratingen vor einen Baum, wurde dabei leicht verletzt. Seinen Führerschein musste er direkt abgeben.

Jetzt ist der 36-Jährige auch zu einer Geldstrafe verurteilt worden: 17.100 Euro muss der Fußballprofi und Ex-Nationalspieler zahlen – 45 Tagessätze à 380 Euro. Am Donnerstag erschien Asamoah selbst zum Prozess vor dem Amtsgericht Ratingen. Der öffentliche Termin war angesetzt worden, weil er Widerspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hat. Das Gericht hatte das Einkommen Asamoahs geschätzt – und den Tagessatz darin bei 900 Euro festgelegt.

Führerschein weitere sieben Monate weg

Für die Verhandlung legte der Fußballprofi, der zurzeit beim FC Schalke II unter Vertrag steht, seine Einkünfte offen. „Ich bereue das sehr“, sagte Asamoah vor Gericht und dass er „aus meinen Fehlern lernen“ müsse.

Zusätzlich zur Geldstrafe muss der 36-Jährige vorerst weiter auf seinen Führerschein verzichten. Sieben Monate sind seit dem Unfall vergangen, sieben weitere Monate lang soll er die Fahrerlaubnis nicht zurückbekommen. (WE)