Funkel ist keine gute Wahl für den VfL Bochum

Friedhelm Funkel heißt der neue Trainer beim VfL Bochum. DerWesten sagt: Flop!

Von Heiko Herrlich über Stellvertreter Darius Wosz zu Friedhelm Funkel – die Nachricht, dass der 56-Jährige 2010/11 den VfL Bochum trainiert, ließ die Fans nicht gerade vor Freude an die Decke springen. Das Gegenteil trat ein: Viele VfL-Fans schlugen erschrocken die Hand vors Gesicht. Muss DAS wirklich sein?

VfL-Aufstieg mit diesem Trainer wäre eine Überraschung

Funkel, der soeben nach einer kläglichen Saison mit Hauptstadtklub Hertha BSC aus der Bundesliga abgestiegen ist, haftet wie kaum einem Anderen das Image der „grauen Maus“ an. Zwar schaffte er fünfmal den Aufstieg aus der zweiten in die erste Liga – doch für eine spektakuläre, offensive Spielweise steht er mit Sicherheit nicht. Seine letzten Jahre in Frankfurt waren trist, das Abenteuer Berlin schloss er gar ohne einen einzigen Heimsieg ab. Und besonders dort, im heimischen Stadion, muss er die eigenen Fans überzeugen. Doch das wird mit einer abwartenden und destruktiven Spielweise, mit Beton anstelle von Tempo, nicht funktionieren.

Der VfL Bochum macht mit der Verpflichtung von Friedhelm Funkel – den offenbar besonders Aufsichtsratvorsitzender Werner Altegoer haben wollte – einen großen Schritt zurück vom Jugendstil á la Herrlich und setzt auf Altbewährtes. Und Altbackenes. Ob sich die Fans mit dem einstigen Feuerwehrmann, der nur selten (Spiel-)Freude verbreitet, identifizieren werden, bleibt mehr als fraglich. Ein VfL-Aufstieg mit diesem Trainer wäre eine Überraschung. (DerWesten)

Lesen Sie auch: Pro: Funkel ist eine gute Wahl für den VfL Bochum

 
 

EURE FAVORITEN