DFB: Nationalspieler mit Klartext nach Karriere-Ende: „Schnauze voll!“

Der Ex-DFB-Spieler spricht nach seinem Karriereende Klartext.
Der Ex-DFB-Spieler spricht nach seinem Karriereende Klartext.
Foto: imago/Pressefoto Baumann

Viele ehemalige Profis bleiben auch nach ihrer aktiven Karriere im Fußballgeschäft, werden Trainer oder Manager bei ihren ehemaligen Vereinen, TV-Experten oder Botschafter.

Ein DFB-Star der Sommermärchen-Mannschaft hat allerdings genug vom Fußball und spricht jetzt Klartext über seine Karriere und das Leben als Profifußballer im Allgemeinen.

DFB-Star rechnet nach Karriere-Ende mit dem Fußball ab

Robert Huth, der bereits mit 16 Jahren in die englische Premier League wechselte und früh von Jürgen Klinsmann in die Nationalmannschaft berufen wurde, hat keine gute Meinung vom Fußballerdasein und versucht, auf Abstand zu gehen.

„Inzwischen habe ich das Gefühl: Ich muss einfach nur weg vom Fußball. Am Ende meiner Karriere hatte ich einfach die Schnauze voll“, so der 35-Jährige im „Tagesspiegel“.

Huth merke „erst jetzt nach der aktiven Karriere, wie unwichtig der Fußball eigentlich ist. Wenn man selbst noch mitten drin steckt, denkt man, dass dieses Geschäft so unheimlich bedeutend ist. Aber das ist es gar nicht.“ Deshalb schaue er privat kaum noch Fußball. Sein letzter Stadionbesuch sei in Leicester gewesen – in der vergangenen Saison.

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Statt sich mit Fußball zu beschäftigen, konzentriert sich Huth auf sein neues Leben als Student im Bereich „Sporting Directorship“. Es tue gut, „ein bisschen was für den Kopf zu tun“. Außerdem sei hätten neue Bekannte mittlerweile ein anderes Bild von ihm.

„Irgendwann ging es mir auf den Sack, nur auf den Job als Fußballer reduziert zu werden.“, so der gebürtige Berliner. Er sei für viele jetzt nicht mehr „Robert Huth, der Fußballer, sondern Robert Huth, der Student.“ Wohin ihn das Studium letztendlich führt, will er aber selbst noch nicht festlegen.

 
 

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