Dortmund

Knut Reinhardt verrät: So spannte mir Jens Lehmann meine Frau aus

Knut Reinhard feierte mit Conny 1997 den Champions-League-Sieg.
Knut Reinhard feierte mit Conny 1997 den Champions-League-Sieg.
Foto: imago

Dortmund. Er war Fan-Liebling, gewann mit Borussia Dortmund zwei Deutsche Meisterschaften und 1997 die Champions League und bestritt sieben Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Seit 2009 ist Knut Reinhardt Lehrer an einer Grundschule in der Dortmunder Nordstadt. Jetzt hat der 49 Jahre alte Ex-Profi ein Buch geschrieben.

Über seine Karriere als Fußballer, aber auch über seinen Weg vom Berufssportler zum Lehrer. „Wenn Fußball Schule macht – mein Weg vom Fußballprofi zum Lehrer“ - so lautet der Titel des Buchs, aus dem die Bild am Sonntag erste Ausschnitte veröffentlicht hat. Darunter auch ein Thema, mit dem Reinhardt sich in der Öffentlichkeit bisweilen bewusst zurückgehalten hat. Denn über eine der wohl schwersten Zeiten in seinem Leben spricht der frühere Mittelfeldspieler nur ungern.

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1999 fand er heraus, dass seine damalige Freundin Conny eine Affäre mit Torhüter Jens Lehmann hatte. So habe er während einer Verletzungspause Hinweise darauf gefunden, dass seine damalige Freundin eine Hochzeit plane – offenbar jedoch nicht mit ihm. Das brachte ihm allerdings ein anderer Mannschaftskollege bei.

So habe er dem früheren österreichischen Nationalspieler Wofgang Feiersinger davon berichtet, dass er – animiert von den offensichtlichen Hinweisen – um die Hand seiner Freundin anhalten wolle, woraufhin sein Mannschaftskollege darauf aufmerksam machte, dass Gerüchte von einer Affäre im Umlauf seien. Feiersinger habe ihm auch gesagt, dass es sich bei dem Geliebten um den gemeinsamen Mannschaftskollegen Jens Lehmann handelte. „Ich war am Boden zerstört. Immer schon hatte ich mir eine Familie gewünscht, nach dem Vorbild meiner Eltern. Und jetzt? Stand ich vor den Trümmern meiner Existenz“, schreibt Reinhardt in dem Buch, aus dem BamS einen Ausschnitt veröffentlicht hat.

Grundsätzlich rede er nicht gern darüber, erklärt er der Zeitung. „Aber ich habe mich dafür entschieden, diese Geschichte mit aufzuschreiben, um zu zeigen, dass jeder einmal in ein privates Loch fallen kann.“ Im Gespräch mit dem Boulevardblatt redet Reinhardt auch über sein Verhältnis zum ehemaligen Nationaltorhüter: „Jens hat meinen Sohn Lasse gut erzogen, dadurch hatten wir des öfteren Kontakt. Er hat sich immer gut um ihn gekümmert, aber wie das alles damals abgelaufen ist, war schon heftig.“

Reinhardt lebt heute mit seiner Frau Helena und zwei gemeinsamen Söhnen zusammen. Dass das so ist, schiebt er auch auf den Vorfall im Jahr 1999: „Ohne die damalige Entwicklung hätte ich meine heutige Frau nicht kennengelernt“, sagt er der BamS. (fs)

 
 

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