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Nationalelf-Knall! Ex-BVB-Star sorgt für Eklat

Mit seinem Wechsel sorgte er für Wirbel – kurz darauf sorgt der Ex-BVB-Star nun für einen Eklat bei der Nationalmannschaft.

© IMAGO/Revierfoto

Borussia Dortmund: 5 Spieler, die viel zu früh verkauft wurden

Die Verantwortlichen beim BVB schaffen es immer wieder junge talentierte Spieler an Land zu ziehen. Doch manchmal traute Borussia Dortmund auch seiner eigenen Spürnase nicht. Hier sind fünf Talente, die der BVB zu früh ziehen ließ – und es heute bitter bereut.

Sein Nationalelf-Wechsel war ein Hammer – doch es sollte nicht der letzte bleiben. Statt wie geplant für sein Geburtsland Syrien zu debütieren, ist Mahmoud Dahoud wieder abgereist. Der Ex-Star von Borussia Dortmund sorgt damit für einen Eklat.

Kurz vor seinem ersten Spiel für die syrische Nationalelf packte der Ex-BVB-Star seine Koffer und fuhr wieder nach Hause. Der Grund: Offenbar war er mit den Bedingungen nicht einverstanden, die er in seinem Heimatland vorfand.

Ex-BVB-Star Dahoud sorgt für Nationalelf-Eklat

Im Klubfußball sind Wechsel üblich, bei Nationalmannschaften eine Seltenheit. Zweimal spielte Mahmoud Dahoud, damals noch bei Borussia Dortmund, für Deutschland. Nun wechselte er den Verband und will fortan für Syrien antreten. 1996 war er dort, in der Stadt Amude, geboren worden. Kurz darauf flüchtete seine Familie nach Deutschland.

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Weil er von Kleinauf in der Bundesrepublik aufwuchs, entschied sich Dahoud schon als Jugendlicher für die deutsche Nationalmannschaft. 2014, nur Wochen vor dem WM-Titel von „Jogis Jungs“, debütierte er unter Horst Hrubesch für die U18. Es folgten 33 weitere U-Länderspiele und zwei A-Länderspiele unter Löw. Mehr war jedoch nicht drin. Dreieinhalb Jahre nach seinem letzten Länderspiel nutzte er die Chance, bislang „nur“ Testspiele für Deutschland absolviert zu haben, und wechselte zur syrischen Nationalmannschaft.

Dahoud reist von Nationalmannschaft ab

„Ein Herzensprojekt“ nannte er das Engagement. Doch ziemlich bald kippte die Stimmung. Nur zwei Tage, nachdem die Syrer ihn Willkommen hießen, packte der Ex-BVB-Star seine Klamotten und reiste zurück nach Stuttgart. Der Verband verkündete auf Instagram, es sei ihm nicht möglich gewesen, die von Dahouds Berater übermittelten Forderungen zu erfüllen. Die hätten auch die Nationalmannschaft betroffen.



Dahoud selbst reagierte auf die subtilen Anschuldigungen, ließ verlauten: „Als erfahrener Fußballprofi bin ich der Überzeugung, dass jeder Spieler in der Lage sein sollte, sein Bestes zu geben, um sein Land, seine Flagge und seine Nationalmannschaft zu ehren. Dafür sollte jeder Spieler die bestmöglichen Bedingungen vorfinden, insbesondere auf dem Spielfeld. Fußball auf Top-Level funktioniert nur mit bestimmten Grundsätzen, die bekannt sind, respektiert und erfüllt werden müssen.“


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Vielsagend schob er hinterher: „Wenn es dir nicht erlaubt ist, die Lösung zu sein, solltest du zumindest nicht ein Teil des Problems sein.“ Das Debüt von Dahoud, von 2018 bis 2023 sechs Jahre bei Borussia Dortmund unter Vertrag, ist damit verschoben. Ob du wie der Streit beigelegt wird und ob der Eklat noch Konsequenzen für Dahouds Syrien-Engagement haben wird?