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Borussia Dortmund: Diese zwei Probleme muss BVB-Coach Favre in der Winterpause in den Griff bekommen

Lucien Favre hat bei Borussia Dortmund in der Winterpause zwei Aufgaben vor der Brust.
Lucien Favre hat bei Borussia Dortmund in der Winterpause zwei Aufgaben vor der Brust.
Foto: imago images/Moritz Müller

Dortmund. Eine turbulente Hinrunde liegt hinter Borussia Dortmund. In einem chaotischen Herbst drohten dem BVB das vorzeitige Aus im Pokal, in der Champions League und im Titelrennen der Bundesliga. Dank einer kurzzeitigen Leistungssteigerung überwintern die Schwarzgelben nun jedoch in beiden Pokalwettbewerben und befinden sind im Titelrennen der Bundesliga nicht völlig chancenlos.

Dank einer taktischen Umstellung war es Lucien Favre kurzzeitig gelungen, Borussia Dortmund zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Die Spiele gegen Leipzig (3:3) und in Hoffenheim (1:2) zeigten jedoch zuletzt, dass auf Favre und seine Jungs noch eine Menge Arbeit zukommt.

Wenn Borussia Dortmund in der Rückrunde um die Meisterschaft mitspielen will, wird Favre in der Winterpause wohl insbesondere an zwei speziellen Baustellen arbeiten wollen. Dabei handelt es sich um die beiden wohl größten Schwächen des BVB in der zurückliegenden Hinrunde.

Wir schauen auf die beiden großen Winter-Baustellen bei Borussia Dortmund.

Unsicherheit bei Führungen

Was in mehreren Partien in der Hinrunde auffiel: Wenn die Dortmunder in Führung gingen, zogen sie sich häufig sehr weit zurück und überließen dem Gegner das Spiel. Das führte dazu, dass Borussia Dortmund in der Liga nach Führungen bereits elf Punkte verspielte – deutlich zu viel für einen Titelkandidaten.

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Wenn der BVB im Rennen um die Schale ganz oben mitmischen will, muss die Favre-Elf solche Führungen in der Rückrunde souveräner über die Zeit bringen.

Eindimensionalität im Angriff

Die Verantwortlichen bei Borussia Dortmund gaben es in den vergangenen Wochen offen zu: Dem BVB fehlte in der Hinrunde regelmäßig ein großgewachsener, bulliger Angreifer. Ein klassischer Mittelstürmer hätte den Dortmundern in der Offensive eine zusätzliche Dimension beschert.

Weil mit Paco Alcacer der einzige gelernte Mittelstürmer oft verletzt fehlte, mussten mit Mario Götze, Marco Reus oder Julian Brandt im Sturmzentrum Spieler ran, die sich eigentlich auf der Zehner-Position heimisch fühlen.

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