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Borussia Dortmund: BVB-Star Nuri Sahin entfacht mit diesem Tweet einen großen Wirbel - das sind die Hintergründe seiner Worte

Nuri Sahin sorgte mit diesem Tweet für Gesprächsstoff.
Nuri Sahin sorgte mit diesem Tweet für Gesprächsstoff.
Foto: imago/Gribaudi/imagePhotos - Twitter

Dortmund. Nuri Sahin hat mit einem Tweet einen großen Wirbel entfacht.

Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund äußerte sich zu der türkischen Offensive in der syrischen Region Afrin. Dort geht die türkische Armee seit Wochen mit verbündeten syrischen Rebellen gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten vor. Mindestens 40 türkische Soldaten starben bei den Kämpfen, alleine am Donnerstag kamen in Afrin acht türkische Soldaten ums Leben.

BVB-Star Sahin mit klarem politischen Statement

Bei Twitter kommentierte Sahin die Vorfälle auf Türkisch: „Ich bete für unsere in Afrin gefallenen Soldaten und wünsche den Menschen, die sie zurückgelassen haben, dass Gott ihnen die Kraft gibt, diesen Schmerz zu überstehen."

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BVB-Fans diskutieren über Sahin-Tweet

Sofort entwickelte sich unter seinem Tweet eine heftige Diskussion. Während Sahin von einigen offenbar türkischen Nutzern Zuspruch bekam, gab es für den ehemaligen türkischen Nationalspieler auch eine Menge Gegenwind.

„Gegen Gewalt! Dabei sollte egal sein, gegen wen sie gerichtet ist“, antwortete ein User und führte fort: „Soldaten sind instrumentalisierte Mörder der Regierungen und keine Helden.“

Ein anderer fragte: „Ernsthaft? Was macht die türkischen Soldaten in/um Afrin denn zu Märtyrern?“

Viele Nutzer reagierten verständnislos auf Sahins Worte. „Was ist denn mit dir auf einmal falsch“, fragte ein User, und Kommentare wie „Au Backe!“ oder „Sahin raus!“ gehörten noch zu den milderen Beschimpfungen. (dhe)