„Danke Bro“: Diesem Ex-Teamkollegen dankt Mesut Özil

Mesut Özil dankte Jerome Boateng für dessen Worte.
Mesut Özil dankte Jerome Boateng für dessen Worte.
Foto: firo

München/London. Mesut Özil hat sich bei Ex-DFB-Kollege Jerome Boateng für dessen Unterstützung bedankt.

„Danke Bro für deine Worte. Du warst beim DFB immer ein Mitspieler, der auch in schwierigen Momenten da war“, postete Mesut Özil in einer Insta-Story, versehen mit drei Smileys mit dankenden Händen.

Nach Unterstützer-Interview: Mesut Özil bedankt sich bei „Bro“ Boateng

Darüber ist ein Zitat von Jerome Boateng aus einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zu sehen. Darin hatte Boateng seine Nationalmannschaftskollegen für ihren Umgang nach dem Özil-Rücktritt kritisiert.

„Wo waren die Mitspieler, die sich bei Mesut Özil bedankt haben? Eine Nummer 10 mit Migrationshintergrund! Dem muss man Danke sagen“, so Jerome Boateng.

Er hat eine Vermutung, warum die meisten seiner DFB-Kollegen sich nicht zur Causa Özil zu Wort gemeldet hatten. „Anscheinend haben viele sich nicht zu äußern getraut, weil sie gedacht haben, dass das bei den deutschen Fans nicht so gut ankommt.“

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Nach dem WM-Aus war Özil (29) vom Premier-League-Club FC Arsenal aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten. In einem Statement hatte Özil den DFB und vor allem DFB-Boss Reinhard Grindel heftig für Umgang in der Affäre um seine Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kritisiert.

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Kroos über Özil-Rücktritt: „Höherer Anteil an Quatsch!“

Die meisten seiner ehemaligen DFB-Kollegen hatten sich nach Özils Rücktritt nicht geäußert. DFB-Mittelfeldkollege Toni Kroos sah in Özils Rücktrittsstatement einen „wesentlich höheren Anteil an Quatsch“.

Auch wenn er betonte: „Grundsätzlich ist Mesut ein verdienter Nationalspieler und hätte als Fußballer einen besseren Abgang verdient gehabt. Ich habe viele Jahre mit Mesut gespielt und weiß, dass er ein lieber Kerl ist. Die Art und Weise seines Rücktritts war aber nicht in Ordnung.“

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Kroos wie auch andere Nationalspieler und Ehemalige widersprachen Özils Behauptungen, dass es beim DFB ein Rassismus-Problem gebe. (ms)

 
 

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