FC Bayern München: Torwart-Beben wird immer wilder! „Interesse aus der Premier League“

Sven Ulreich, Manuel Neuer und Christian Früchtl (v.l.): das Torhüter-Trio des FC Bayern München.
Sven Ulreich, Manuel Neuer und Christian Früchtl (v.l.): das Torhüter-Trio des FC Bayern München.

München. Die Verpflichtung von Alexander Nübel hat beim FC Bayern München die größte Debatte der vergangenen Jahre losgetreten. Die Fans fragen sich: Welche Rolle wird der 23-Jährige einnehmen? Und was wird aus Kapitän Manuel Neuer?

Ganz Fußball-Deutschland beschäftigt sich seit der Bekanntgabe des Wechsels mit dem Thema. Und das Gros ist der Meinung: Der FC Bayern München hat sich keinen Gefallen getan.

FC Bayern München: Was wird aus Ulreich und Früchtl?

Und auch, wenn er nicht müde wird, zu betonen, dass er den Konkurrenzkampf annehmen werde: Glücklich scheint auch Nationaltorwart Neuer mit der Situation nicht zu sein. Warum sonst sollte er sich mit der Verlängerung seines bis 2021 laufenden Vertrages derart viel Zeit lassen? Vor der Bekanntgabe der Nübel-Verpflichtung schien eine weitere Zusammenarbeit schließlich nur noch Formsache.

Bei all der Brisanz, die die T-Frage bietet, vergessen viele allerdings, dass die Bayern noch zwei weitere Torhüter in ihren Reihen haben: Sven Ulreich und Christian Früchtl. Während Ulreich zwar auf den Herbst seiner Karriere zusteuert, aber zweifelsohne noch die Qualität hätte, regelmäßig ein Bundesliga-Tor zu hüten, sollte Früchtl die Zukunft gehören.

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Erst vor kurzem 20 Jahre alt geworden, ist er Stammtorhüter der Drittliga-Reserve der Bayern, hätte aber durchaus auch das Zeug dazu, höherklassig zu spielen. Die Verpflichtung Nübels allerdings dürfte seine Chance auf einen Bundesliga-Einsatz in absehbarer Zeit aber weiter reduziert haben.

Früchtl-Interesse aus der Premier League

Das Problem: Früchtl hat seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister erst im November bis 2022 verlängert. Eher unwahrscheinlich, dass ein Verein aufgrund seiner mangelnden Erfahrung bereit ist, für verhältnismäßig viel Geld ein Risiko einzugehen. Und dann wären da ja noch die Bayern, die einem Wechsel erst einmal noch zustimmen müssten. Bei dem Talent, das Früchtl zweifelsohne mitbringt, erscheint auch das eher unwahrscheinlich.

So bleibt dem Nachwuchstorhüter eigentlich nur eine Option: ein Wechsel. Und der liegt offenbar absolut im Bereich des Möglichen. „Konkretes Interesse gibt es schon von zwei Teams aus der Premier League sowie aus der 1. Und 2. Bundesliga“, verrät Berater Christian Rößner im Gespräch mit „Sport 1“.

Früchtls Ziel sei es, Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln, um sich langfristig beim FC Bayern durchzusetzen. Die Causa Nübel zieht also immer größere Kreise. Die Zeiten, in denen der FCB eine klare Nummer eins hatte, scheinen vorüber. Spätestens, wenn Neuer irgendwann seine Karriere beenden sollte und Früchtl dann genügend Erfahrung gesammelt hat, steht dem Klub die nächste Torwart-Diskussion ins Haus. (sts)

 
 

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