Tageslichtlampen im Test: Bei 4 Modellen sehen Tester schwarz – DIESE Lampe siegt!

Tageslichtlampen im Test
Die Tageslichtlampen im Test schneiden zwar mäßig ab, können aber trotzdem für ein Lichttherapie sinnvoll sein. Foto: Amazon / Duronic

Die Sonne scheint – und schöne Sonnenstrahlen erwärmen die Haut. Sonnenlicht ist nicht nur für Pflanzen essenziell – auch für Menschen ist Licht lebenswichtig. Sonnenlicht steuert unsere innere Uhr, beeinflusst unsere Stimmung und lässt den Körper Vitamin D bilden. So schön, so gut.

Nicht jeder aber ist Sonnenlicht ausgesetzt. Gerade im Homeoffice verlieren sich viele Arbeiter in einem Sog aus Dunkelheit und Bildschirmlicht. Sonnenlicht? Fehlanzeige. Abhilfe sollen sogenannte Tageslichtlampen schaffen. Die Lämpchen imitieren das Sonnenlicht: kaltweiße Leuchten mit einem hohen Blaulichtanteil. Klingt ungewöhnlich, aber dieses Licht kommt dem Sonnenschein am nähesten. Welche Tageslichtlampe im Test überzeugte und welche leider nicht.

Tageslichtlampen: Was ist das Ziel?

Tageslicht hebt die Laune und gibt Antrieb, macht motivierter und fit. Gerade im Winter kann der Tageslichtmangel zur Gefahr werden. Die düstere Jahreszeit gibt nur selten Sonnenlicht her, weshalb uns kaum Strahlen erreichen. Die Folge: Winterblues oder auch depressive Verstimmungen. Das ist nicht unüblich und kann gerade über einen längeren Zeitraum hinweg belastend sein.

Hintergrund: Bei ausreichend Sonnenlicht produziert der Körper Serotonin, einen körpereigenen Stoff, der wie eine Art natürliches Antidepressivum wirkt. Er ist sozusagen unser Stimmungsaufheller und Glückshormon. Bei Dunkelheit wird hingegen mehr Melatonin im Körper hergestellt. Das Schlafhormon bereitet uns auf die Nacht vor. Im Winter jedoch wird es auch am Tag viel produziert. Wir werden schnell schlapp und träge. Eine Tageslichtlampe kriegt dieses Durcheinander in den Griff: Das Licht hilft bei der Produktion des Botenstoffs Serotonin und drosselt die Melatonin-Ausschüttung. Wir bleiben wach und sind positiv gestimmt. Eine Win-win-Situation.

Tageslichtlampen im Test: So funktionieren sie

Die Tageslichtlampen im Test von IMTEST funktionieren einfach: Die Lampen verfügen über breite Lichtfelder, die Licht in den Farben der Mittagssonne abgeben. Üblich ist eine Helligkeit von mindestens 2.500 bis 10.000 Lux. Die Modelle von Duronic, Beurer, Pearl und Medisana sind mit LED-Birnen ausgestattet.

Für eine hohe Wirksamkeit empfehlen Experten eine Lichttherapie von bis zu 2 Stunden eine ganze Woche lang. Am besten passiert das am Morgen, um den Stoffwechsel in Schwung zu kriegen. Dazu die Lampe 20 bis 30 Zentimeter entfernt seitlich zum Gesicht aufstellen.

Top-Licht bei allen Modellen

Lichttechnisch hat IMTEST an keiner Tageslichtlampe etwas auszusetzen. Das Schöne: Die meisten der Modelle ließen sich im Test in ihrer Helligkeit regulieren. Einzig und allein die TL 30 von Beurer kommt mit nur einer Helligkeitsstufe. Gut schätzt IMTEST die Geräuschkulisse ein: Trotz starker Auslastung waren die Lampen im Praxistest nicht zu hören.

Pearl nicht medizinisch zertifiziert

Ein guter Anhaltspunkt für qualitativ hochwertige Tageslampen ist eine medizinische Zertifizierung. Diese weist darauf hin, dass die Lampen keine UV- oder IR-Strahlen abgeben. Diese seien nämlich schädlich für Menschen. Alle Tageslichtlampen aus dem Test außer Pearl konnten die Zertifizierung vorweisen. IMTEST vergleicht das mit einer etwaigen Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Testsieger: Medisana überzeugt mit Helligkeit und Farbtemperatur

Die Lampe LT 500 von Medisana hat es den Testern bei IMTEST angetan: Sie brilliert dank einer extremen Beleuchtungsstärke von maximal 15.000 Lux. Im Vergleich: Ein bedeckter Sommertag liefert 30.000 Lux. Trotzdem kommt das Medisana-Modell der Sonne am nächsten.

Ein Highlight: Die Farbtemperatur der Leuchte kann variabel geändert werden. Man kann nicht nur Tageslicht verwenden, sondern auch Stimmungslichter erzeugen (Rot, Blau, Warmweiß/Gelb). Ihr kleines, rundes Design mit Standfuß ist schön schlicht und passt damit in jedes Arbeitszimmer. Von IMTEST gibt es eine Gesamtnote von 2,4.

Tageslichtlampen im Test: Mäßige Leistung lässt zu wünschen übrig

Auffällig ist die schlechte Benotung in Sachen Leistung bei den anderen Tageslichtlampen. Nur die Medisana LT 500 kann da wirklich punkten. Alle anderen Modelle haben nicht so viel Power. Sie können kein Abendlicht imitieren und ermöglichen keinen Farbwechsel. Aus genau diesem Grund verteilt IMTEST an die anderen Testgeräte nur befriedigende oder ausreichende Noten.

Einzig und allein die SADT2 von Duronic könnte noch interessant sein: Sie ist mit einem Preis unter 50 Euro recht günstig und damit Preis-Leistungs-Sieger im Test. Ihr rechteckiges Design ist stimmig, der Ständer neigbar. Sie kommt sogar mit einer Tasche, sodass man das Gerät leicht mit auf Reisen nehmen kann. Die Power des Medisana-Objekts erreicht sie nicht, dennoch ist sie mit zwei Helligkeitsstufen für eine Lichttherapie top geeignet.

Tageslichtlampen im Test alle effizient bei Winterblues

Trotz durchschnittlicher Notenvergabe von IMTEST eignen sich alle Tageslichtlampen aus dem Test für die häusliche Lichttherapie. Ihre Helligkeit reicht aus, um die Stimmung zu heben. Wer in einem dunklen Büro verharrt oder an Wintertagen die Sonne vermisst, kann mit den Lampen ein wenig nachhelfen. Das Beste: Sie sind nicht einmal teuer. Es gibt Tageslichtlampen bereits für unter 50 Euro online zu kaufen.

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