Kollagen: Zusammenhang mit unserer Hautalterung überrascht

Kollagen: Zusammenhang mit unserer Hautalterung überrascht

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Foto: imago images / Westend61

Niemand bleibt ewig jung. Und ein Stoff gegen Hautalterung schlummert tief in uns. Die Rede ist von Kollagen. Dieser Eiweißbestandteil kommt ganz natürlich in unseren Körpern vor – und sorgt dafür, dass das Bindegewebe mit steigendem Alter nicht so schnell locker lässt.

Das Kollegen in unserem Körper verbindet sich zu elastischen aber strapazierfähigen Bündeln, die das Bindegewebe supporten. Das hält die Haut straff, schützt die Gelenke und stabilisiert die Blutgefäße für eine ordentliche Durchblutung.

Das stärkste Mittel gegen Hautalterung oder Cellulite weilt schon von Geburt an in unserem Körper. Doch so einfach ist das alles nicht:

Kollagen: Die Menge ist eine Frage des Alters

Denn die körpereigene Kollagenproduktion ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Ernährungs-und Alltagsgewohnheiten spielen eine wichtige Rolle. Und noch viel schwerwiegender ist die Tatsache, dass die natürliche Produktion von Kollagen ab einem Alter von 25 Jahren stark und rapide abnimmt.

Und das spüren wir sofort – an der eigenen Haut. Der Kollagengehalt von über 80-Jährigen liegt 68 Prozent unter dem Wert eines Menschen in jungem Erwachsenenalter. Das überrascht nicht: Viele von uns machen die Erfahrung, dass mit steigendem Alter die Haare spröder, die Nägel rissiger und die Gelenke zäher werden. All diese Symptome können durch einen (zu) niedrigen Kollagenhaushalt so richtig verstärkt werden.

Kollagen: Ein hohes Level mit Nahrung halten?

Daher bleibt die Gretchenfrage: Wie können wir unseren Kollagenvorrat erhöhen, auch wenn die magische Altersgrenze von 30 Lenzen bereits überschritten ist?

Eine kleine Vorwarnung – Fans von pflanzlicher Kost haben haben es schwerer. Sie können eine ordentliche Portion Kollagen zwar über die Nahrung aufnehmen, doch Kollagen befindet sich in seiner Rohform einzig allein in tierischen Nahrungsmitteln.

Bei Promis in Hollywood ist die klassische Knochenbrühe weiterhin beliebt. Doch auch „normales“ Fleisch aus Pute, Huhn oder Rind auf dem Speiseplan eignet sich, um der eigenen Kollagenproduktion einen Schub zu verleihen.

Eine vegetarische Besonderheit gibt es dann aber doch. Denn auch wenn fleischlose Vertreter kein Kollagen an sich enthalten, können sie die Produktion dieses Stoffs ankurbeln: Grünes Blattgemüse wie Spinat enthält zum Beispiel die richtigen Aminosäuren und genügend grünen Pflanzenstoff (Chlorophyll), um den anregenden Effekt auszulösen.

Damit ist auch zu erklären, dass der Grüne Smoothie nicht nur ein lecker schmeckendes Trendgetränk ist. Der Schönheitsfaktor für glattere Haut ist anscheinend tatsächlich gleich mit eingebaut.

Kollagen-Pulver: Hokus-Pokus oder Wundermittel?

Kommen wir zum Thema Nahrungsergänzungsmittel. Denn was machen wir eigentlich, wenn partout kein Fleisch auf den Tisch kommen soll? Ein Kollagen-Pulver kann helfen, den Haushalt auf Stand zu halten. In der Regel werden diese Pulver aber auch aus Rinderhaut gewonnen – und eignen sich demnach nicht für eine pflanzliche Ernährung.

Dennoch: Mit diesem Pulver lässt sich in der Theorie eine größere Menge Kollagen einfach mit wenigen Löffeln nachliefern. Das lässt sich auch in Shakes, Smoothies, Frühstück-Bowls, Suppen oder beim Backen verwenden.

Doch was bringt Kollagen wirklich? Studien überraschen: Tatsächlich lassen sich signifikante Verbesserungen der Hautelastizität oder Faltenbildung nachweisen. Effekte treten demnach schon ab einer täglichen Menge von 2 Gramm Pulver am Tag ein.

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