Fertighaus: Mit DIESEN Preisen musst du rechnen

Fertighäuser sind seit Jahren im Trend. Das liegt auch am Preis. Wir verraten, welches Budget Häuslebauer benötigen.

Fertighaus aus Holz von Musterhaus.net
Fertighäuser gibt es in allen erdenklichen Ausführungen. Foto: Musterhaus.net

Viele Familien träumen vom Eigenheim, zögern aber angesichts des finanziellen Kraftakts. Die global wütenden Krisen, der um sich greifende Handwerkermangel und nicht zuletzt die steigenden Immobilienpreise sowie die Inflation führen dazu, dass Häuslebauer in spe noch mehr aufs Geld schauen müssen als früher.

Parallel zu diesen Entwicklungen wurde das Fertighaus in den letzten Jahren immer beliebter – dank hoher Energieeffizienz, dem schnellen unkomplizierten Aufbau und nicht zuletzt wegen der Preise. Bundesweit handelt es sich bei mehr als 22 Prozent der neugebauten Ein- und Zweifamilienhäuser um Fertighäuser. In Baden-Württemberg entscheiden sich aktuell sogar mehr als 38 Prozent der Baufamilien für diese Bauweise.

Was ist ein Fertighaus? Was kostet ein Fertighaus und wie kannst du beim Bau Geld sparen? Wir liefern die Antworten.

Was ist ein Fertighaus?

Die Vermutung liegt nahe, dass ein Fertighaus eine Immobilie ist, in die man zeitnah einziehen kann. Mit anderen Worten: ein fertiges Haus. Der aus der Baubranche stammende Begriff meint aber tatsächlich eine bestimmte Bauart. Ein Fertighaus wird nämlich aus vorgefertigten Bauteilen gebaut. Deswegen wäre eigentlich Fertigteilhaus die treffendere Bezeichnung.

Das heißt jedoch nicht, dass es immer ein Haus von der Stange ist. Es gibt zwar Standardmodelle, die mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten. Doch das individuelle Eigenheim ist die Regel: 90 % der Fertighäuser in Deutschland sind Unikate. Ob mondäne Stadtvilla oder moderner Bungalow, ob Holzhaus oder Fertighaus aus Beton: Die Vielfalt ist groß.

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Fertighaus Preise: Was kostet ein Haus aus vorgefertigten Teilen?

Preise für Fertighäuser lassen sich nicht pauschal angeben. Hilfreich sind Durchschnittswerte, die bei der Orientierung helfen. Beispiel: Ein Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche. Laut dem Hausbau-Portal Musterhaus.net geht es hier etwa bei 1.200 Euro pro Quadratmeter los, wenn du dich für ein Bausatzhaus im niedrigen Preissegment entscheidest und dann selbst Zimmertüren einsetzt, Maler- sowie Lackierarbeiten übernimmst und weitere Eigenleistungen erbringst. Die Baukosten würden in diesem Fall schlanke 168.000 Euro betragen.

Im Schnitt kostet ein Fertighaus bei den meisten Baufirmen zwischen 2.100 und 2.900 Euro pro Quadratmeter. Für ein solches schlüsselfertiges Haus würden demnach zwischen 294.000 und 406.000 Euro anfallen. Zu den reinen Baukosten kommen allerdings zusätzliche Kosten dazu, die wiederum variieren. Angefangen bei der Größe und Lage des Grundstücks über den Keller oder die Bodenplatte bis hin zu Notarkosten, Versicherungen und weiteren Baunebenkosten. Hier die Kostengruppen und Preise im Überblick:

Fertighaus Preise im Überblick
Die Planung ist das A und O beim Bau eines Fertighauses. Foto: Musterhaus.net

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Fertighaus: So sparst du Geld beim Bau

Wer beispielsweise selbst die Bodenbeläge einbaut und Wände verputzt, muss nicht die entsprechenden Dienstleister beauftragen und bezahlen. Ansonsten ist eine Finanzierung mit guten Konditionen das A und O. Da bereits kleinste Zinsunterschiede eine große Auswirkung haben, ist ein breit angelegter Vergleich von Krediten obligatorisch. Das funktioniert am besten über kostenlose Baufinanzierungs-Portale.🛒

Weitere Tipps für den preiswerten Hausbau:

  • Doppel- und Reihenhäuser sind günstiger als freistehende Einfamilienhäuser. Statt preisintensiver Außenwände kommen Trennwände zum Einsatz, die in der Anschaffung günstiger sind. Dadurch fallen auch die Heizkosten geringer aus.
  • Nimm dir Zeit für den Grundriss. Eine kompakte, rechteckige und simple Bauweise, multifunktionale Räume, smarte Wohnlösungen durch Schiebetüren und Raumtrenner sowie der Verzicht auf Extra-Zimmer wie etwa ein separates Gästebad oder ein begehbares Ankleidezimmer bergen großes Sparpotenzial.
  • Beim der Wahl des Daches für dein Fertighaus lässt sich viel Geld sparen. Ja, ein Walmdach mit Grauben ist schön anzuschauen. Gleichwohl sind Pult- und Satteldächer günstiger und eignen sich für ideal für Solaranlagen.
  • Kamine sorgen für ein gemütliches Ambiente. Wärmespeicher und Heizsysteme mit Brenner benötigen keinen Kamin und sind deswegen erschwinglicher.
  • Ein Keller hat Vorteile, hat aber auch seinen Preis. Häuslebauer, die ihr Einfamilienhaus unterkellern statt auf eine Bodenplatte zu setzen, müssen 15.000 bis 30.000 Euro mehr in die Hand nehmen.
  • Grundstücke kosten mitunter ein Vermögen. Dementsprechend ist ein großer Garten nicht nur zeit- und pflegeintensiv, sondern kann das Budget sprengen. Ein kleiner, liebevoll hergerichteter Garten weiß auch zu entzücken.
  • Müssen Ausstattung und Haustechnik state of the art sein? Bestehst du auf der Smart-Home-Designerküche aus dem höheren Preissegment oder ist eine hübsche Standardküche auch in Ordnung? Und: Größere Anschaffungen wie etwa eine Photovoltaik-Anlage können zu einem späteren Zeitpunkt installiert werden.
  • Der Staat unterstützt dich beim Bau deines Traumhauses. Informiere dich vorab, welche Zuschüsse du etwa für ein Energiesparhaus beantragen kannst.

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