Türkei

Tipps und Adressen für den Urlaub

Einwohner: 74,7 Mio.

Hauptstadt: Ankara

Sprache: Türkisch, in touristischen Regionen oft Deutsch

Einreise:

Personalausweis genügt, allerdings können die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen abweichen. Auf Nummer sicher gehen Sie mit dem Reisepass. Wichtig: Kinder auch unter 10 Jahren sollten einen eigenen Kinderausweis haben. Ein Visum wird für deutsche Staatsbürger erst bei einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen nötig.

Währung:

1 Neue Türkische Lira (YTL) = 0,52 Euro; in touristischen Regionen wird in der Regel der Euro nicht nur akzeptiert, es ist sogar die Regel, dass Preise ausschließlich in Euro ausgewiesen werden.

Zeit:

Mitteleuropäische Zeit + 1 Stunde - und zwar ganzjährig: Die Türkei stellt auch die Uhren zum Sommer um.

Allgemeines:

Nur weniger als 4 % der Türkei liegen in Europa, also westlich des Bosporus. Knapp 97 % des Staates liegen in Kleinasien und heißen als Ganzes Anatolien. Die Türkei grenzt im Nordosten ans Schwarze Meer und an Georgien, im Osten an den Iran, im Südosten an den Irak, im Süden an Syrien und an das Mittelmeer, im Westen an das Ägäische Meer und im Nordwesten an Griechenland und Bulgarien. Die Pontic-Bergkette im Norden und die Taurus-Bergkette im Süden umschließen das zentrale Plateau Anatoliens und gehen dann in das riesige Gebirgsgebiet im Osten des Landes über. Hier entspringen die Flüsse Euphrat und Tigris.

Touristisch erschlossen sind vor allem Teile der Mittelmeer- und der Ägäis-Küste, ans Schwarze Meer oder gar ins Landesinnere kommen bislang nur sehr wenige Urlauber aus Mitteleuropa. Was eigentlich schade ist: Etwa ein Viertel der Landesfläche ist bewaldet, gut ein Drittel wird landwirtschaftlich genutzt. Und zwar in erster Linie für den Anbau von Tee, Baumwolle, Haselnüssen und Obst.

Die Natur im Landesinneren wird mehr und mehr sich selbst überlassen: Drei Viertel des Bevölkerung lebt inzwischen schon in den zum Teil stark wachsenden Städten. Angelockt werden sie vom anhaltenden Wirtschafts-Aufschwung in den Großstädten der westlichen Landesteile.

In den dünn besiedelten Landstrichen vor allem im Südosten leben noch Wölfe, Braunbären, Schakale und einige Luchsarten. Außerdem machen viele Zugvögel in der Türkei Station, darunter Störche, Pelikane oder Nachtigallen. Immerhin 1,3 % des Landesfläche stehen unter Naturschutz. Die Türkei ist schon seit uralten Zeiten von Menschen besiedelt, zahllose Ausgrabungsstätten belegen das. Dennoch werden bisher nur wenige Rundreisen angeboten, was zum Teil am noch nicht gut ausgebauten Straßennetz liegt: Das Autobahnnetz ist bisher kaum 2000 Kilometer lang, wird aber ständig ausgebaut. Reisen per Eisenbahn sind in der Türkei nur sehr eingeschränkt möglich.

Klima:

In den Urlaubszentren mediterran bis subtropisch mit heißen, schwülen Sommern. Der Winter kann sehr ungemütlich werden, da es sehr viel regnet. Vorteil der nassen Winter: Selbst wenn in Juli und August der Regen ausbleibt, wird kaum je das Wasser knapp.

Gesundheit:

Für den Badeurlaub genügt der übliche Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Außerdem ist ein Schutz vor Insektenstichen wichtig, vereinzelt kann nämlich von Zecken das Krim-Kongo-Fieber übertragen werden, im Südosten des Landes besteht die Möglichkeit, sich mit Malaria zu infizieren. Zum Schutz gegen Durchfall-Erkrankungen sollte unbedingt auf hygienisches Essen geachtet werden, also zum Beispiel: Wasser nur aus original versiegelten Mineralwasser-Flaschen trinken, kein aufgewärmtes oder nicht durchgegartes Essen verzehren, nur gewaschenes oder besser noch geschältes Obst essen. Übrigens ist die Vogelgrippe zwar immer noch nicht ganz aus der Türkei verschwunden, die letzte Infektion eines Menschen liegt aber schon etliche Monate zurück. Ungleich höher ist die Gefahr, sich mit Tollwut zu infizieren.

Sicherheit:

Im Osten und Südosten der Türkei kommt es verstärkt zu Zusammenstößen zwischen der terroristischen PKK und türkischen Sicherheitskräften. Ende März ist es zu gewalttätigen Ausschreitungen in Diyarbakir, Batman und anderen Städten der Region gekommen. Schon in der Vergangenheit kam es mehrfach zu Sprengstoffanschlägen u.a. in Istanbul, Cesme bei Izmir und Kusadasi an der Ägäisküste südlich von Izmir. In jüngster Vergangenheit häufen sich gewaltätige Zwischenfälle. Sie signalisieren eine weiterhin angespannte Sicherheitslage im gesamten Land, einschließlich der touristischen Zentren. Eine terroristische Gruppierung hat Anschläge auch auf Touristenzentren angedroht. Die Sicherheitsvorkehrungen sind im ganzen Land auf hohem Niveau.Dennoch können weitere Vorfälle, insbesondere in Großstädten und Touristenzentren, nicht ausgeschlossen werden. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Landesvorwahl: 0090

Stromversorgung: Wie in Deutschland

Deutsche Botschaft:

114 Atatürk Bulvari, 06540 Kavaklidere - Ankara, Tel.: 0090 312 - 4555100,E-Mail: infomail@germanembassyank.com, > www.ankara.diplo.de

Kontakt:

Informationsabteilung der Türkischen Botschaft, Rungestraße 9, 10179 Berlin, Tel.: 030/27 58 50, E-Mail: turk.em.berlin@t-online.de, > www.tuerkischebotschaft.de, > www.kultur.gov.tr oder > www.turizm.gov.tr

Mit dem Flugzeug:

Die Zahl der Flugverbindungen in die Türkei ist groß, hier nur einige Anbieter:

Stand: Januar 2008

 
 

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