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Ohne Stau in den Frühling? Nicht immer und überall

Der ADAC erwartet am Wochenende eine eher ruhige Verkehrslage. Auf den Strecken in den Alpenraum, zu den Mittelgebirgen und an die Küsten kann es aber auch mal stocken.
Der ADAC erwartet am Wochenende eine eher ruhige Verkehrslage. Auf den Strecken in den Alpenraum, zu den Mittelgebirgen und an die Küsten kann es aber auch mal stocken. Foto: dpa
Im Großen und Ganzen dürfte das erste Frühlingswochenende auf den Autobahnen relativ reibungslos verlaufen, aber nicht überall.

Berlin/München. 

„Kaum Staus zum Frühlingsanfang“, sagt der Auto Club Europa (ACE) fürs kommende Wochenende (18. bis 20 März) voraus. Auch der ADAC erwartet eine ruhige Lage insgesamt.

Doch nicht überall kommen Autofahrer am Samstag und Sonntag ganz ohne Störungen durch. Auf den Strecken in den Alpenraum, zu den Mittelgebirgen aber auch zu den Küsten von Nord- und Ostsee kann es zuweilen stocken.

Rund um die klassischen Naherholungsgebiete gesellen sich besonders bei schönem Frühlingswetter noch spontane Tagesausflügler zu den ferienungebundenen Reisenden. Auf etwas mehr Verkehr muss man sich auch rund um Hamburg einstellen. Dort gehen die Frühlingsferien zu Ende, so der ADAC.

Mit größeren Zeitverlusten ist den Clubs zufolge ansonsten meist nur in Folge von Unfällen oder vor Baustellen zu rechnen. Deren Anzahl gibt der ADAC aktuell mit 762 an. Auch vor Grenzen kann es durch stichprobenartige Kontrollen zu Wartezeiten kommen.

Am Wochenende erwartet der ADAC besonders auf folgenden Routen Verzögerungen und Staus:

A 1 Bremen – Hamburg
A 3 Würzburg – Nürnberg – Passau
A 5 Karlsruhe – Basel
A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Hannover – Flensburg und Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg
A 8 Salzburg – München – Stuttgart
A 9 München – Nürnberg
A 93 Kufstein – Inntaldreieck
A 95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Für die Schweiz und Österreich sehen die Clubs eine ähnlich moderate Verkehrslage voraus – mit gelegentlichen Staus auf den typischen Wintersportrouten. Dem ACE zufolge sind dort am Samstagvormittag und am Sonntag vom Mittag bis in den Nachmittag hinein kürzere Wartezeiten einzuplanen.

Besonders staugefährdet sind in Österreich laut ADAC die West- (A 1), die Tauern- (A 10), die Inntal- (A 12) und die Brennerautobahn (A 13) sowie die Fernpass-Route (B 179) und die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen.

In der Schweiz sind stark befahren: die Gotthard-Route (A 2), die Strecke St. Gallen – Zürich – Bern (A 1) und die Zufahrten zu den Wintersportgebieten Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz.

Mit Einreisekontrollen rechnen

Bei der Rückreise nach Deutschland ist mit stichprobenartigen Kontrollen zu rechnen. Wie lange man bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland aktuell warten muss, sieht man bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag online .

Reisende sollten sich über geltende Coronaregeln informieren. Auch wer innerhalb Deutschlands unterwegs ist, sollte die aktuellen Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer kennen. Infos zu den aktuellen Auflagen innerhalb und außerhalb Deutschlands gibt es bei ACE und ADAC sowie beim Auswärtigen Amt. Auch zu den Winterreifen-Regelungen im Reiseland sollten sich Autofahrer vor Fahrtantritt informieren. (dpa)