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Im österreichischen Millstatt nach Granatsteinen schürfen

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Am Millstätter See in Kärnten können Touristen nach Granaten schürfen. Das Package „Mein Schatz aus den Bergen“ beinhaltet drei Übernachtungen und führt unter anderen in einen 300 Meter langen Stollen mit Granatader.

Millstatt. 

Beim Wandern im österreichischen Bundesland Kärnten erleben Urlauber nun nicht nur herbstlich gefärbte Almen und rot-gelbes Laub. Rund um den Millstätter See können sie auch das dunkelrote Funkeln von Granat entdecken. Dieser Schmuckstein schlummert nämlich im Inneren der Millstätter Alpe. Auf verschiedenen Touren auf dem Millstätter See Höhensteig können Urlauber ihn entdecken.

Die Etappe „Der Granat – Feuerstein der Liebe“ leitet Wanderer über Pfade, die zu Felsen mit dunkelroten „Knöpfen“ aus Granat führen. An einer Stelle erwartet Urlauber das Granattor, ein mit Granatsteinen gefüllter Durchgang. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf den Millstätter See. Auf viele edle Steine treffen Wanderer auch auf der Etappe „Auf den Weltenberg Mirnock“ im Osten des Sees.

Granatader in einem Stollen

In der alten Bergwerksstadt Radenthein liegt die Erlebniswelt Granatium. Hier können Besucher sich in einem 300 Meter langen Stollen eine Granatader anschauen. Auf einem Schürfgelände am Kaninger Bach dürfen sie mit Hammer und Meißel selbst Granatsteine aus der Felswand schlagen. Wer möchte, lässt seine Schätze gegen ein kleines Entgelt von einem Experten schleifen.

Bis Ende Oktober können Urlauber bei der Millstätter See Tourismus GmbH das Package „Mein Schatz aus den Bergen“ für drei Übernachtungen am Millstätter See buchen. Es beinhaltet unter anderem eine geführte Wanderung zum Granattor und den Eintritt ins Granatium inklusive „Schürfrecht“. Je nach Art der Unterbringung kostet das Angebot ab 149 Euro pro Person. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse millstaettersee.com. (dapd)