Deutsche Weltkriegsbunker locken Publikum an belgische Küste

In ganz Europa zeugen deutsche Bunkeranlagen von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs. In Belgien lockten die Betonklötze nun Touristen an die Küste.
In ganz Europa zeugen deutsche Bunkeranlagen von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs. In Belgien lockten die Betonklötze nun Touristen an die Küste.
Der erste Bunkertag in Belgien seit Ende des Zweiten Weltkriegs sollte an die Geschichte des Kriegs und die deutsche Besetzung erinnern.

Ostende. Beim ersten Bunkertag in Belgien seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat das Publikum am Sonntag deutsche Befestigungsanlagen an der flämischen Küste besucht. Die Aktion sollte an die Geschichte des Krieges, die deutsche Besetzung und die Lage der Küstenbewohner vor rund 75 Jahren erinnern, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Der belgische Bunkertag orientierte sich an den Niederlanden, wo eine ähnliche Initiative am Samstag zum fünften Mal stattfand.


Neben verschiedenen Bunkern in belgischen Küstenbadeorten wie De Haan, Koksijde, Middelkerke und Ostende konnten Interessierte auch andere Kriegsschauplätze wie einen ehemaligen deutschen Militärflugplatz in Blankenberge, eine Feldbatterie bei De Panne oder Geschützstellungen auf den Wallanlagen von Damme besichtigen. Gewöhnlich sind diese Orte nicht öffentlich zugänglich. (dpa)