Afrika-Reisen: Namibia erweitert seine Corona-Testpflicht

Wildlife gibt es in Namibia jede Menge: Hier haben sich im Etosha-Park ein paar Giraffen am Wegrand eingefunden.
Wildlife gibt es in Namibia jede Menge: Hier haben sich im Etosha-Park ein paar Giraffen am Wegrand eingefunden.
Foto: dpa
Gerade Fernreisen sind oft noch mit bürokratischen Hürden verbunden. Das gilt auch für Namibia, da wird es für Reisende bald noch aufwendiger.

Windhuk/Berlin. Namibia-Urlauber brauchen ab dem 15. November auch für die Ausreise einen negativen PCR-Test. Der muss dem Auswärtigen Amt zufolge in digitaler Form gemäß der Initiative Trusted Travel der Afrikanischen Union oder der Plattform Global Haven vorliegen. Trusted Travel (TT) soll das Prüfen von Corona-Tests verbessern und die Ein- und Ausreise erleichtern.

Konkret bedeutet das für Reisende: Sie müssen für einen PCR-Test ein von TT autorisiertes Labor aufsuchen, wie das AA erklärt. Wer mit einem Testergebnis einreist, das aus einem nicht gelisteten Labor stammt, muss es auf der Global-Haven-Website hochladen.

Testpflicht in Namibia auch für Geimpfte

Ab dem 1. Dezember werden dann laut AA nur noch Corona-Testergebnisse akzeptiert, die über die Trusted-Travel-Plattform generiert oder über das Global-Haven-System geprüft wurden. Das gilt sowohl für die Ein- und Ausreise. Die Testpflicht in Namibia gilt auch für Geimpfte. Ausgenommen davon sind Kinder unter fünf Jahren.

Namibia liegt im Südwesten Afrikas und ist ein beliebtes Reiseziel zum Beispiel für Safari-Touristen. Zu den bekanntesten Nationalparks zählen etwa Etosha, Namib-Naukluft und die Skelettküste. (dpa)