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ADAC gibt Geheimtipps für die schönsten Motorrad-Touren

Der ADAC gibt in seiner Ausgabe „Alpenpässe“ der Buchreihe „TourBooks“ die schönsten Motorrad-Strecken heraus. So gilt eine Gegend südlich des Karnischen Kamms als Geheimtipp. Wer die Strecke noch allein genießen möchte, sollte sich beeilen.

München. 

Motorradfahrer

sind immer auf der Suche nach einer kurvenreichen und zugleich landschaftlich schönen Strecke. Außerdem sind Biker gern da unterwegs, wo sonst kaum jemand umherstreift. Wo solche Orte zu finden sind, will der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) wissen und gibt dieses Wissen in seiner Buchreihe „TourBook“ preis. So spricht der Club über die in der Ausgabe „Alpenpässe“ als Tour 7 gehandelte Route von einem echten Geheimtipp in der Gegend südlich des in Österreich und Italien gelegenen Karnischen Kamms.

183 Kilometer Rundtour durch Veneto und Friaul

Auf 183 Kilometern langen Rundtour gelangen Biker unter anderem in die Regionen Veneto und Friaul. Die Tour startet in Innichen bei Toblach und erstreckt sich vom Pustertal ins Sextnertal, dann über den serpentinenreichen Kreuzberg-Pass nach Santo Stefano di Cadore und weiter auf der Karnischen Dolomiten-Straße nach Sappada und Paluzza. Richtung Norden windet sich die Strecke über den abgelegenen, kurvenreichen Plöckenpass nach Kötschach-Mauthen und von hier über den Kartitscher Sattel zurück nach Innichen.

Im „TourBook Rheinland und Eifel“ verläuft die Tour 4 an der Grenze zu Belgien durch ein wenig befahrenes Revier mit kleinen und kurvenreichen Nebenstraßen. Die 149 Kilometer lange Rundtour beginnt in Prüm in der Westeifel. Über Pronsfeld und Habscheid geht es westwärts zur belgischen Grenze bei Steinebrück, anschließend hinein in den von Heide und Moor durchzogenen belgischen Naturpark Hohes Venn. Der Rückweg erfolgt zwischen Losheimergraben und dem „Schwarzen Mann“, dem höchsten Berg der Schnee-Eifel über Kronenburg wieder nach Prüm.

ADAC erwartet Andrang nach Veröffentlichung

Ausgangspunkt für eine 194 Kilometer lange Tour an der Mecklenburgischen Seenplatte ist Waren. Schmale, verkehrsarme Abenteuerstraßen sollen Motorradfahrer auf dem Weg nach Neustrelitz und durch den Nationalpark Müritz zum Specker See erwarten. Weiter zum Klein Vielener See geht es auf gut ausgebauten Landstraßen dann über Mirow nach Röbel am Westufer der Müritz. Über Malchow, vorbei am Fleesensee, führt die Route ostwärts zurück zum Ausgangspunkt. Doch Biker sollten sich beeilen, wenn sie die „geheimen“ Strecken noch weitestgehend allein erleben wollen. Denn nach der Veröffentlichung durch den ADAC dürfte der Andrang nicht lang auf sich warten lassen. (mid)