Wetter in NRW: Jetzt kommt der Riesen-Umschwung – weil ein Phänomen früh dran ist

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Noch hält das Wetter in NRW im Mai noch nicht das Versprechen, was der Spitzname des Monats vermuten lässt: Der Wonne-Monat lässt bislang noch auf sich warten.

Doch das Wetter hält in NRW ab nächster Woche eine frühe Überraschung für uns bereit.

Wetter in NRW: Jetzt kommt der Riesen-Umschwung

Aktuell kratzt das Thermometer tagsüber mit Mühen in Teilen des Landes an der 20-Grad-Marke. Nachts hingegen musst du besonders im Norden von NRW stellenweise mit Bodenfrost rechnen.

Dahinter steckt ein klassisches Phänomen: die Eisheiligen. Doch damit ist ab nächster Woche verfrüht Schluss, wie Meteorologe Jan Schenk gegenüber dem „Focus“ verrät.

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Das sind die Eisheiligen:

  • mehrere Namenstage von christlichen Heiligen im Mai
  • verschiedenen Bauernregeln verweisen auf letzten Frühlingsfrost
  • Meteorologie beschreibt statistische Häufung von Kälteeinbrüchen im Mai
  • dahinter steckt der Einbruch des Polarwirbels (meist Mitte April)
  • vier Wochen später strömt häufig kalte Polarluft nach Mitteleuropa

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Demnach soll der ursächliche Polarwirbel in diesem Jahr schon im März zusammengebrochen sein. Daher seien die Eisheiligen 2022 früher dran als gewöhnlich.

Wetter in NRW: Bereit machen für den Sommer

Die aktuell vergleichsweise kalten Temperaturen hängen also mit den Eisheiligen zusammen.

Der Sommer steht also schon in den Startlöchern. So sollen die Temperaturen ab Dienstag (9.Mai) sukzessive ansteigen.

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Denn ab dann ströme nach Angaben des Wetter-Experten Luft aus westlicher Richtung zu uns. Mit dem Bodenfrost soll dann für diesen Frühling Schluss sein – sehr zur Freude der Hobbygärtner. Die können dann endlich frostempfindliche Pflanzen in ihre Beete pflanzen.

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„Wir haben noch eine kalte Woche vor uns. Danach wird es endlich warm. Vielleicht sogar ein bisschen sommerlich“ prognostiziert, Jan Schenk dem „Focus“. (ak)