Düsseldorf

Warum ein britischer Kampfjet auf dem Flughafen Düsseldorf landen musste

Ein Tornado der Royal Air Force landete am Montagnachmittag auf dem Flughafen Düsseldorf.
Ein Tornado der Royal Air Force landete am Montagnachmittag auf dem Flughafen Düsseldorf.
Foto: dpa

Düsseldorf. Ungewöhnlicher Zwischenfall am Flughafen in Düsseldorf.

Eine britische Militärmaschine des Typs „Tornado“ ist am Montagmittag außerplanmäßig auf dem Flughafen Düsseldorf gelandet. „Es gab ein technisches Problem mit der Kabinenklimatisierung“, sagte ein Sprecher der britischen Luftwaffe der „Bild“-Zeitung.

Auch der Düsseldorfer Flughafen nannte technische Probleme des Piloten. Dieser sei sicher gelandet und eigenständig zur zugewiesenen Parkposition gerollt. Dort sollte die Maschine überprüft werden.

Britischer Tornado war auf Trainingsflug

Bei der sogenannten Sicherheitslandung sei routinemäßig die Feuerwehr ausgerückt. Der Flugbetrieb am größten Airport in NRW wurde durch die „Tornado“-Landung den Angaben zufolge aber nicht gestört.

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Nach Informationen der „Bild“-Zeitung war der „Tornado“ auf einem Trainingsflug zum Militärflughafen Lechfeld in Bayern. Der Düsseldorfer Flughafen machte zum Start- und Zielflughafen der Militärmaschine keine Angaben.

Flugzeug wird von mehreren Ländern genutzt

Der Tornado wird seit über 40 Jahren von diversen Luftstreitkräften genutzt. Das Mehrzweckkampfflugzeug wurde als gemeinsames Projekt von Deutschland, Großbritannien und Italien entwickelt.

Auch die Deutsche Luftwaffe setzt den Tornado immer noch ein. Die Flugzeuge kamen etwa in Afghanistan zum Einsatz und werden auch im Rahmen der Anti-IS-Koalition zur Überwachung eingesetzt. (dpa/fel)

 
 

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