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Pesnja Goda in Düsseldorf: Tausende feiern russische Musikstars – so war die Mega-Party

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Verka Serduchka eröffnete den Abend bei "Pesnja Goda". Foto: DER WESTEN

Düsseldorf. 

Eine etwas andere Schlagerparty auf Russisch – so in der Art könnte man „Pesjna Goda“ beschreiben. Nein, Helene Fischer war nicht da. Trotz bekanntlich russischer Wurzeln.

Auch ohne Helene Fischer waren tausende Russen und Russischsprachige aus ganz Deutschland am Samstagabend nach Düsseldorf gekommen – nicht wegen des Karnevals, sondern um die Musikstars aus ihrer Heimat abzufeiern.

Pesnja Goda: Das waren die Highlights in Düsseldorf

Der Großteil der Stars beim „Lied des Jahres“ (Pesnja Goda) dürften dem geneigten deutschen Publikum weitgehend unbekannt sein.

Das gilt nicht für Drag Queen „Verka Serduchka“, die gleich zu Beginn für Stimmung im pickepackevollen ISS Dome sorgte. Die Kunstfigur in Form des ukrainischen Sänger Andrej Danilko wurde durch seinen zweiten Platz beim Eurovision Song Contest 2007 und sein schräges Outfit berühmt. Am Samstag begrüßte der Ukrainer die mehrheitlich russischen Zuschauer mit einem neutralen „Shalom“.

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Ukrainische Künstler dabei

Im Vorfeld noch hatte die Absage der beliebten ukrainischen Gruppe „Kazka“ für Aufregung gesorgt, am Abend selbst blieb Politik und der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine außen vor. Neben Verka Serduchka waren etwa auch Max Barskih und Sofia Rotaru aus der Ukraine in Düsseldorf vertreten.

Der russische Estrada-Star Nikolai Baskow brachte es auf den Punkt: „Es sind viele ukrainische Künstler da, es ist schön, dass Musik uns verbindet“. Er hatte dann auch den meistgefeierten Auftritt des Abends. Nach seinem Song „Ibiza“, einem Bad in der Menge und einer lauten Pop-Rap-Nummer konnte sich der Frauenschwarm vor Blumensträußen der weiblichen Fans gar nicht mehr retten.

Blumensträuße für Frauenschwarm

Blumensträußen hatten in Düsseldorf Konjunktur. Gleich zweimal fielen Herren vor ihren Angebeteten auf die Knie und machten auf der Bühne einen Heiratsantrag. Weniger romantisch war da die Anspielung auf ein berühmtes Klischee über deutsche Erwachsenenfilme der beiden Moderatoren Sergei Lasarew (der russische Eurovision-Vertreter sang später auch noch selbst) und Lera Kudryavtseva. Die Lacher im Publikum hatten die beiden aber auf ihrer Seite. (ms)