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ÖPNV-Streik in NRW: Nächster Hammer trifft wieder das Ruhrgebiet! HIER geht die Welle weiter

Der ÖPNV-Streik in NRW geht weiter. Am Montag traf es Bochum, Düsseldorf und Krefeld. Am Dienstag trifft es wieder das Ruhrgebiet.

u00a9 Fabian Strauch / dpa

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Am Montag (15. April) ist der nächste ÖPNV-Streik in NRW gestartet. Viele Fahrgäste warten deshalb in Krefeld, Düsseldorf und Bochum vergeblich auf Busse und Bahnen. Verdi hatte erst am Wochenende angekündigt, wo der nächste ÖPNV-Streik stattfinden wird (hier alle Details >>>).

Genauso kurzfristig erfolgt die nächste Welle der Streiks. Wie Verdi-NRW nun am Montag mitteilte, geht es schon am Dienstag (16. April) weiter. Und wieder trifft es das Ruhrgebiet.

ÖPNV-Streik in NRW: HIER geht es weiter

Schon am Montag traf es Teile der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra). Nach Bochum steht der ÖPNV am Dienstag auch in Gelsenkirchen weitestgehend still. Auch in der Nachbarstadt Essen müssen Fahrgäste sich auf Ausfälle und Verspätungen einstellen.


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„Mit sogenannten Wirkungsstreiks wollen wir den wirtschaftlichen Druck auf die Arbeitgeber aufrechterhalten“, erklärt Heinz Rech. Der Verdi-Verhandlungsführer betonte, dass die „nadelstichartigen Streikmaßnahmen“ nicht den Fahrgästen, sondern den Unternehmen gelten würden. Der Fahrgäste-Verband Pro Bahn stellte allerdings unlängst klar, dass die Maßnahmen am Ende immer die Pendler treffen und kritisierte die Kurzfristigkeit der Streik-Ankündigungen. „Wenn Streiks im ÖPNV etwas Vorlauf haben, können viele Arbeitnehmer gezielt Homeoffice einplanen oder auch Termine verlegen. Je kurzfristiger die Menschen aber informiert werden, umso schwieriger können sie reagieren“, so Pro-Bahn-Bundesvorsitzender Detlev Neuß gegenüber der „Rheinischen Post“.

Hier wird am Dienstag (16. April) gestreikt:

  • Geilenkirchen (Westverkehr)
  • der Rhein-Erft-Kreis (REVG)
  • Mönchengladbach und Viersen (NEW mobil)
  • Gelsenkirchen (Bogestra)
  • Essen (Ruhrbahn)
  • Lüdenscheid und Plettenberg (MVG)
  • Bielefeld (moBiel) und Gütersloh (Stadtbus Gütersloh)

Die Ruhrbahn stellte klar, dass der Streik nur das Busangebot betreffe. „Unsere Straßenbahnen und U-Bahnen fahren, auch das Busangebot in Mülheim ist nicht betroffen.“ Weiter heißt es: „Vom Streik betroffen sind überwiegend Buslinien im Essener Norden sowie punktuell Gemeinschaftslinien in den Essener Süden. Auch bei E-Wagen für den Schülerverkehr sind Beeinträchtigungen möglich.“

Wann kommt die nächste Welle?

Unklar bleibt am Montag, ob, wann und wo die nächsten ÖPNV-Streiks in NRW stattfinden werden. Pendler müssen davon ausgehen, dass auch ihre Region bald betroffen sein könnte.


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Verdi kämpft mit dem Streik um mehr Entlastung des Personals. Die Gewerkschaft fordert unter anderem mehr freie Tage, damit der Beruf attraktiver für Nachwuchs wird. Die Arbeitgeber verwiesen auf eine deutliche Gehaltssteigerung zum 1. März und haben am Donnerstag (11. April) ein verbessertes Angebot gemacht (mehr dazu hier >>>). Das brachte Verdi zurück an den Verhandlungstisch. Die neue Welle von ÖPNV-Streiks nach Februar und März konnte es jedoch nicht brechen. (mit dpa)