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NRW: Zeugen hören Stöhnen aus Wohnung – als die Polizei anrückt, macht sie eine merkwürdige Entdeckung

NRW: Zeugen hören Stöhnen aus Wohnung – als die Polizei anrückt, macht sie eine merkwürdige Entdeckung

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Ein verdächtiges Geräusch schreckte Bewohner in Erkrath/NRW auf. Foto: dpa

Mettmann. 

Verdächtige Geräusche am späten Abend. Am späten Mittwoch hörte einige Zeugen ein verdächtiges Stöhnen in einem Mehrfamilienhaus in Erkrath, NRW. Außerdem beobachteten sie, wie an der Außenfassade des Hauses aus dem Fenster der verdächtigen Wohnung Wasser floß.

Gegen 23.40 Uhr informierten die Zeugen die örtliche Polizei im Kreis Mettmann in NRW. Sofort machten sich die Beamten auf den Weg.

NRW: Zeugen berichten über verdächtiges Stöhnen

Vor Ort gingen die Beamten in die Wohnung, aus der das verdächtige Stöhnen kam. Ihnen bot sich ein skurriles Bild an.

Ein Mann (32) stand vor dem Spülbecken in der Küche. Der Wasserhahn lief. Der Mann führte Selbstgespräche und schien unter heftigem Drogeneinfluss zu stehen.

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Beamte finden Zauberpilze

Nicht weit vom Mann entfernt fanden die Beamten dann die Ursache seines Verhaltens. Auf einem Backblech neben dem Mann lagen halluzinogene Pilze, die so genannten „Magic Mushrooms“ (Zauberpilze).

Offenbar hat der Mann die Pilze „frisch gebacken“, bevor er diese zu sich nahm. Der Mann stand unter so einem starken Drogeneinfluss, dass er die Beamten in der Wohnung komplett ignorierte. Sie versuchten ihn ohne Erfolg mehrmals anzusprechen.

Mann unter Zauberpilzen kommt ins Krankenhaus

Am Ende drehten die Beamten den Wasserhahn zu. Der 32-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er steht unter Verdacht einer Drogen-Intoxikation und wird dort behandelt.

Außerdem leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Sachschadens durch das laufende Wasser. Die „Zauberpilze“ haben die Beamten sichergestellt.

Zauberpilze wirken ähnlich wie LSD

Bei den halluzinogenen Pilzen handelt es sich um eine Gruppe von psychoaktiven Pilzen. Die Wirkung der „Zauberpilze“ ähnelt der von LSD, löst Träume aus und ruft eine Bewusstseinsveränderung hervor.

Die Zauberpilze werden für den Körper als am wenigsten schädlich unter Drogen klassifiziert: Sie haben eine niedrige Giftigkeit und machen nicht abhängig. Die Gefahr besteht in psychischen Risiken. Die Einnahme von halluzinogenen Pilzen kann zu Angststörungen, Panikattacken und Ausprägung von versteckten Psychosen führen. (ses)