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NRW: SEK-Einsatz in insgesamt 10 Städten! Die Ermittler haben ein wichtiges Ziel

So sieht eine Zelle der JVA Bochum von innen aus

Wir haben uns eine Zelle in der Bochumer JVA von innen angeschaut.

Riesen-Razzia am Dienstagmorgen (5. April) in NRW.

Gemeinsam mit Kräften des Spezialeinsatzkommandos (SEK) durchsuchte die Polizei in den frühen Morgenstunden insgesamt 16 Gebäude in zehn Städten in NRW.

Die Ermittler hatten dabei insbesondere ein Ziel.

NRW: SEK-Einsatz in zehn Städten – Polizei jagt diese Bande

So ist das Kriminalkommissariat der Polizei Düsseldorf einer Drogen-Bande aus NRW auf die Spur gekommen.

Im Fokus der Ermittlungen gerieten sechs Männer und zwei Frauen, die im Verdacht stehen mehr als zwei Tonnen Drogen nach Deutschland eingeführt und vertrieben zu haben. Außerdem bestand der Verdacht des Handels mit illegalen Schusswaffen.

In monatelanger Ermittlungsarbeit werteten die Beamten verschlüsselte Chat-Daten aus und bekamen einen Einblick in die Ausmaße der kriminellen Aktivitäten. Am Dienstag schlug die Polizei schließlich zu.

Razzia in NRW-Städten: Es geht um gewaltige Summen

Neben tonnenweise Marihuana soll die Bande zwischen März 2020 und Juni 2021 auch rund 50 Kilo Haschisch und 30 Kilogramm Kokain verkauft haben. Dabei sollen die Mitglieder der Gruppe Millionen gescheffelt haben.

Bei der Razzia hatten es die Behörden auf genau dieses Geld abgesehen. So sollten gewaltige Vermögensreste sichergestellt und Haftbefehle vollstreckt werden. Die Polizei sprach von Immobilien, Schmuck und Bargeld im Wert von 1,4 Millionen Euro. Die Ermittler hatten im Vorfeld von bis zu neun Millionen Euro gesprochen.

Razzia in NRW-Städten: Tatverdächtige festgenommen

So konnten unter anderem über 65.000 Euro, eine Armbanduhr im Wert von etwa 20.000 Euro und Schmuck im Wert von etwa 5.000 Euro sichergestellt werden. Zudem seien 15.500 Euro Gesellschafteranteile an einer Firma gepfändet worden.

Außerdem konnten am Morgen drei Tatverdächtige (27, 29, 29) festgenommen werden.

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Riesen-Razzia in NRW: Hier waren die Ermittler im Einsatz

Bei den Einsätzen in Düsseldorf, in Köln, Leverkusen, Hilden, Leichlingen, Langenfeld, Erkrath, Winterburg, Hillesheim und Jünkerath wurden außerdem zahlreiche Beweismittel gesichert. Die gilt es nun auszuwerten.

Durch falsche Informationen im Vorfeld der Aktion seien Spezialkräfte auch in eine falsche Wohnung eingedrungen.

Riesen-Razzia in NRW: Unbeteiligter Mann verletzt

Bei diesem Zugriff in Köln sei ein 61-jähriger unbeteiligter Nachbar eines gesuchten Mannes leicht verletzt worden. Wie die Polizei erklärte, geht der Fehler nicht auf die Einsatzkräfte vor Ort zurück.

Der unbeteiligte Nachbar wohne auf derselben Etage wie ein 34-jähriger Gesuchter – und dieser soll scharfe Schusswaffen besitzen. Dessen Wohnung sei dann schießlich durchsucht worden. (ak/dpa)