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NRW-Kletterer nehmen falsche Abzweigung – Mann stürzt 150 Meter in den Tod

Drei Männer aus NRW wollten am Watzmann die Ostwand erklimmen. Doch für einen Bergsteiger aus NRW endete das Abenteuer tödlich.

© dpa

Wie verhalte ich mich richtig bei einem Unfall?

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Tödliches Drama am Watzmann (Bayern)! Bei dem Versuch, die Ostwand zu erklimmen, ist am Donnerstagnachmittag (21. September) ein Bergsteiger aus NRW 150 Meter tief in den Tod gestürzt.

Einer aktuellen Mitteilung der Polizei zufolge, soll sich der 42-Jährige mit zwei erfahrenen Begleitern aus Südbayern auf das Abenteuer begeben haben. Gemeinsam wollten sie den bekannten Berchtesgadener Weg an der Watzmann-Ostwand begehen. Doch eine falsche Abzweigung sollte den Kletterer aus NRW sein Leben kosten.

NRW: Trio will umkehren

Nach der Querung oberhalb der sogenannten Wasserfallplatten verstieg sich das Trio und landete auf gefährlichem Gelände. Schnell bemerkten die Bergsteiger ihren Fehler und wollten umkehren. Doch plötzlich brach unter dem 42-Jährigen aus NRW die Wand senkrecht ab. Ungebremst soll er 150 Meter in die Tiefe gestürzt sein.

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Zeugen, die auch an der Watzmann-Ostwand unterwegs waren, bemerkten seinen Absturz und alarmierten den Notruf. Doch als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Kletterers feststellen. Aber auch für die übrigen beiden Abenteurer wurde es plötzlich brenzlig.

Bergwacht startet knifflige Rettungsaktion

Die Bergwacht Berchtesgarden fackelte nicht lange und forderte einen Polizeihubschrauber zur Bergung der Drei an. Doch diese sollte sich in dem Absturzgelände als äußerst schwierig erweisen. Auch zwei weitere Bergsteiger, die das Gelände während des Einsatzes passieren wollten, mussten von der Bergwacht gerettet werden. Denn aufgrund der massiven Steinschlaggefahr waren sie auch in eine brenzlige Lage geraten.


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Bei dem verunglückten Kletterer aus NRW soll es sich um einen erfahrenen Gebirgssportler gehandelt haben. Wie ein Sprecher der Polizei später angibt, gehen die Ermittler von einem klassischen Kletterunfall aus. Ein Fremdverschulden werde derzeit ausgeschlossen.